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Die postbiologische Entwicklung des Homo sapien s. ist die kurze Bezeichnung meiner Beschreibung und mathematischen Formulierung des Vorganges, der mit dem "Auftreten" des Homo sapien sapiens auf der Erde begonnen hat.

Der Homo sapiens sapiens ist der Menschentyp, zu dem auch wir, die heute (jetzt) lebenden Menschen (Jetztmenschen), gehören. Es wird bei diesem Menschentyp auch nur vom Homo sapiens oder vom modernen Menschen gesprochen.
Man geht heute davon aus, dass er sich von Afrika aus ausbreitete und in Europa vor etwa 40.000 Jahren den Neanderthaler verdrängte oder sich teils mit diesem vermischte. Man kann von einem "Auftreten" des Homo sapiens auf der Erde sprechen, weil sich dieser von seinen Vorgängern ziemlich stark unterscheidet. Das heisst auch, in der organischen Entwicklung des Homo sapiens s. ist kein "fließender" Übergang von seinen Vorgängern festzustellen. Insofern kann man auch von einem Sprung (wie er bei einer Mutation stattfindet) in der biologischen (organischen) Entwicklung, die wir Evolution nennen, sprechen.

Der postbiologische Entwicklungsvorgang des Homo sapiens s. ist also der Vorgang der nach der biologischen Entwicklung des Homo sapiens begann und jetzt noch andauert. Wie bereits gesagt, ist der Homo sapiens s. der Menschentyp dem auch wir, die heute lebenden Menschen, angehören. Es soll Funde von diesem Typ geben, die darauf hinweisen, dass er schon vor 120.000 oder sogar vor 160.000 Jahren (in Afrika) auf der Erde lebte. Der Mensch vom Typ Homo sapiens s. hat sich, nachdem er auf der Erde erschienen ist, biologisch (organisch) nicht, höchstens wenig, aber nicht wesentlich geändert. Sein Wirken in die Umwelt erfolgte also nach (post) seiner biologischen Evolution und führte zu einem Vorgang, der heute noch andauert. "Wissenschaftler" haben in der Vergangenheit versucht, diesen Vorgang als "kulturelle Evolution" zu erklären. Ihr Ansatz war wenig wissenschaftlich und musste zum Scheitern führen, weil er die Größen, die diesen Vorgang der postbiologischen Entwicklung des Homo sapiens bestimmen, aus Unkenntnis nicht berücksichtigte.

Der Vorgang unserer postbiologischen Entwicklung lässt sich im Grundsätzlichen durch eine mathematische Formulierung in Form einer Differentialgleichung zweiten Grades erfassen. Diese mathematische Beschreibung ist das Grundgesetz des postbiologischen Entwicklungsvorganges (der Menschheit) des Homo sapiens sapiens. Dieses Gesetz leite ich in dieser Abhandlung ab und stelle es in Form einer Gleichung dar.


Inhaltsverzeichnis
_________________
Vorwort
Zur Vorstellung der postbiologischen Entwicklung 
  Graphische Darstellung 0.1 (Anfangszustand der postb. Entwicklung)
  Graphische Darstellung 1   (Postbiologische Entwicklung)
  
Die postbiologische Entwicklung des Homo sapien s.
Einleitung
· Die (sprunghafte) Zustandsänderung durch das Auftreten des Homo sapiens sapiens auf der Erde (und ihre Folgen)
· Gesetzmäßigkeiten und die wirkenden Größen in der postbiologischen Entwicklung
· Die Beschreibung und die mathematische Formulierung der postbiologischen Entwicklung
 
Basis-Größen des postbiologischen Entwicklungsvorgangs des Homo sapiens s.
Basis-Größen die die postbiologische Entwicklung bestimmen
· Die treibende Kraft der postbiologischen Entwicklung
· Das Geschehen (die Gegebenheit, das Ereignis)
· Das Unwissen (die Unwissenheit)
· Die Lernfähigkeit
· Die organische Bewertung
(1) Gleichung: Die Kräftegleichung der postbiologischen Entwicklung
(2) Gleichung: Die Kräfte-Differentialgleichung der pbE (Darstellung 1)
(3) Gleichung: Die Kräfte-Differentialgleichung der pbE (Darstellung 2)
 
Die Gleichung der postbiologischen Entwicklung
1.


Die treibende Kraft der postbiologischen Entwicklung
Sie ergibt sich als ein Produkt aus Umweltfaktoren und Faktoren der anatomisch-physiologischen Ausstattung des Homo sapiens sapiens
(4) Gleichung: Die Treibende Kraft der postbiologischen Entwicklung
(5) Gleichung: Treibende Kraft = Faktor Umwelt mal Faktor apA
(6) Gleichung: Tk = Fu x FapA
(7) Gleichung: Tk = Fk + Ok + Lk
2.Die Gegebenheit, das Ereignis, das Geschehen
(8) Gleichung: Das Ereignis
(9) Gleichung: Das Geschehen
(10) Gleichung: Gegebenheit, Ereignis und Geschehen
3.

Das Unwissen, die Fehlkraft, die Fehlleistung, die Fehlenergie (die Energie des Fehlerhaften)
(11) Gleichung: Das Unwissen, die Fehlkraft, Geschehen und Zeit
(12) Gleichung: Die Fehlkraft, das Unwissen und Änderung des Geschehens
4.Die Lernfähigkeit, die Lernleistung, das Gelernte
(13) Gleichung: Aufwand = Geschehen mal Zeit
(14) Gleichung: Lernfähigkeit
 Definition der Lernfähigkeit
(15) Gleichung: Lernkraft
(16)  Zunächst keine
5.
 
Die Organische Kraft, die Bewertung durch den Organismus (durch Faktoren der anatomisch-physiologischen Ausstattung), das Organische
(17) Gleichung: Organische Kraft = Organische Bewertung mal Geschehen
6.
Die Gleichung - das Grundgesetz - der postbiologischen Entwicklung
 Definition der Fehlleistung
(18) Gleichung: Die Gleichung der postbiologischen Entwicklung (Darst. 1)
(19) Gleichung: Die Gleichung der postbiologischen Entwicklung (Darst. 2)
· Der aperiodische Grenzfall
(20) Graphische Darstellung: Verlauf der Kräfte in der pbE
· Die Leistungen und die Energien (noch nicht vollständig)
7.
 
 
Die Größen der postbiologischen Entwicklung bei dem einzelnen Menschen
· Andere Randbedingungen als für die gesamte Menschheit         
__________________


Dieses Kapitel - die Abhandlung der Gesetzmäßigkeit der postbiologischen Entwicklung des Homo sapiens s. - lege ich hier nochmals neu (ein zweites Mal) auf, nachdem ich die Abhandlung in dieser Homepage und an dieser Stelle bereits im April 2008 begonnen hatte. Den Grund für diese neue Fassung möchte ich kurz erklären.
Angefangen hatte ich mit der Absicht, eine relativ ausführliche Abhandlung durchzuführen. Das aber hatte dazu geführt, dass ich wegen dem relativ hohen Aufwand bei einer ausführlichen Abhandlung dann doch nicht so recht voran und zum Ende kam.

Jetzt, heute 15.05.2013, habe ich mich entschlossen, eine sehr kurze Abhandlung (etwa 15 Seiten) des postbiologischen Entwicklungsvorganges des Homo sapiens sapiens hier an den Anfang dieses Kapitels zu setzen und die vorher begonnene Abhandlung weiter im Anschluss stehen zu lassen und je nach Möglichkeit auch fortzusetzen.
Auch ist es möglich, dass ich nach dieser sehr kurzen Abhandlung diese ausweite oder eine etwas ausführlichere Abhandlung hinzufüge.
Die jetzt vorliegende kurze Abhandlung beinhaltet zwei graphische Darstellungen der postbiologischen Entwicklung (0.1 und 1), ca. 10 (zehn) Gleichungen und eine graphische Darstellung des Verlaufes der Kräfte und des Geschehens in der postbiologischen Entwicklung.

Bevor ich zu der eigentlichen, aber dennoch kurzen Fassung der Ableitung der Gesetzmäßigkeit des postbiologischen Entwicklungsvorganges des Homo sapiens sapiens, beginnend mit einer Einleitung, gehe, sei zunächst eine kurze und grobe Darstellung (mit zwei graphischen Darstellungen) angeboten, die zu einer Vorstellung der postbiologischen Entwicklung führen sollte.


Bevor ich zu der eigentlichen Ableitung der postbiologischen Entwicklung übergehe, die zu einer mathematischen Formulierung dieses Vorganges führt, möchte ich Ihnen vorab eine Vorstellung davon vermitteln, was unter der postbiologischen Entwicklung zu verstehen ist.
Setzen Sie sich in Gedanken in die Zeit zurück, als unsere Vorfahren auf der Erde auftraten. Unsere Vorfahren vom Typ Homo sapiens sapiens hatten bereits die anatomisch-physiologische Ausstattung, die wir, die heute lebenden Menschen, haben. Sie hatten den Körperbau mit den Armen und Beinen, das Gehirn, die Sinnesorgane, usw. Man kann sagen: Die biologische Entwicklung war abgeschlossen.
Das heisst auch, dass sich der Mensch, wie er heute geboren wird, vom biologischen oder organischen Standpunkt seit damals nicht oder zumindest nicht bemerkenswert, vor allem nicht entscheidend geändert hat.
Sonst aber hatten unsere Vorfahren - vielleicht bis auf das Feuer und einiges andere - nichts von dem, was wir heute an Hilfsmittel (Geräte, Unterkünfte, Maschinen, Automaten, usw.) zur Verfügung haben.
Von allem dem was noch kommen würde, hatten unsere Vorfahren kein Wissen. Sie waren also allem dem gegenüber unwissend, was noch kommen würde.
Aus der Sicht eines in der postbiologischen Entwicklung früher liegenden Zustands gegenüber einem späteren Zustand, ist die Unwissenheit - das UNWISSEN - von all dem Möglichen, was noch kommen wird, eine Größe im postbiologischen Entwicklungsvorgang des Menschen.
Gäbe es diese Größe - das UNWISSEN - nicht, so bräuchte der Mensch nichts lernen und in Erfahrung bringen. Er wäre ein Lebewesen, das mit allem dem schon geboren wird, was es so nach und nach während seines Lebens in Erfahrung bringen wird, was es zum Leben braucht oder auch nicht, also das was ihm nützt und was ihm auch schadet (siehe Geschichte).
Die gesamte Menschheit bräuchte keine Entwicklung derart durchmachen, wie sie unsere postbiologische Entwicklung ist, bei der das UNWISSEN eine Größe ist und die FEHLLEISTUNG (siehe Definition) mit allen ihren Folgen bedingt!
Der Mensch lernt, um das UNWISSEN in Bezug auf das abzulegen, was er noch in Erfahrung bringen wird oder auch unter Anleitung in Erfahrung bringen soll.
Die nachfolgende Abhandlung wird zeigen, dass das Lernen und das Inerfahrungbringen nur möglich ist, wenn FEHLLEISTUNG aufgebracht wird. Das UNWISSEN erfordert einen großen AUFWAND an Geschehen, das sich zum großen Teil als FEHLLEISTUNG darstellt, die aber nicht zu vermeiden ist. Sie und andere Größen begleiten und bestimmen die postbiologische Entwicklung.

Jedenfalls ist festzustelllen, dass der Mensch (seit dem er auftrat) handelte und damit in die Umwelt wirkte. Das gilt auch für die Summe aller Menschen des Homo sapiens s., die je gelebt haben, gerade jetzt leben und die noch leben werden. Das Entscheidende ist also, dass der Mensch handelt. Würde er das nicht tun, würde er keinen Einfluss nehmen und keine weitere Entwicklung nach seiner biologischen (organischen) Evolution durchmachen.
Alles Handeln irgendwelcher Art können wir als Verhalten bezeichnen, mit dem der Mensch in die Umwelt wirkt. Mit diesem Ansatz hat man die Summe aller Menschen einerseits und die Umwelt, in die die Menschen wirken, andererseits erfasst!
Mit diesem Ansatz kann man von einem Anfangszustand ausgehen, der zu Beginn der postbiologischen Entwicklung vorlag, als der Homo sapiens s. anfing in die Umwelt zu wirken.
Bei weiteren Zuständen in der fortschreitenden postbiologischen Entwicklung sind die durch das Handeln des Menschen hinzukommende Veränderungen (neue Objekte, neue Sitten; zerstörte frühere Objekte, geänderte Sitten, usw.) zu berücksichtigen.
Zunächst soll die folgende graphische Darstellung 0.1 ein Bild vom Zustand zu Beginn der postbiologischen Entwicklung (vom Anfangszustand) vermitteln.

Graphische Darstellung 0.1 des Anfangs- zustands der post- biologischen Entwicklung des Homo sapiens s.



Empfehlung:
Machen Sie sich einen Ausdruck von dieser und den anderen graphischen Darstellungen. Dann können Sie neben dem Lesen im Text, stes auch in die graphische Darstellung hineinsehen und leichter zu einer Vorstellung der beschriebenen Vorgänge gelangen.

Einmal haben wir die Menschheit vom Typ Homo sapien s. und dann seine Umwelt in der er lebt. Diesen Zustand stelle ich dar, indem ich zwei "Kästchen" nebeneinander zeichne. Das eine rechts (gelb ausgefüllt) stellt die Menschen von damals zu Beginn der postbiologischen Entwicklung dar und das Kästchen links (grün ausgefüllt) die Umwelt von damals, wie sie noch nicht durch den Menschen geändert war.
Diese graphische Darstellung zeigt auch, dass der Mensch durch sein Verhalten in die Umwelt wirkt. Das zeigt der Pfeil "Verhalten", der vom Menschen oder der Menschheit ausgeht und in die Umwelt wirkt.
Die Umwelt und was sich dort ändert, wird dem Menschen (der Menschheit) über die Sinnesorgane vermittelt. Das zeigt der Pfeil "Geschehen-so" (IST-so). Das Geschehen in der Umwelt wirkt also über die Rezeptoren der Sinnesorgane auf den Menschen (in der Summe dieser auf die Menschheit) und hier speziell auf sein Gehirn (in der Summe auf die Gehirne).
Das Gehirn wiederum verarbeitet nach ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten die vermittelte Information aus der Umwelt Dabei erlebt der Mensch und wird zu einem bestimmten Verhalten veranlasst. Daraus ergibt sich ein geschlossener Wirkungsablauf und wie an anderen Stellen im Einzelnen beschrieben ein Regelkreis.
Gehen wir auf die Zeit zurück, als der Mensch noch nicht oder gerade erst in die Umwelt zu wirken begann, dann war das der Anfangsszustand von dem die postbiologische Entwicklung ihren Lauf nahm (siehe die Graphische Darstellung 0.1).

Erst nach und nach schufen unsere Vorfahren einfachste Hilfsmittel, mit denen sie erfolgreicher jagen oder sich verteidigen konnten. Gleichzeitig oder auch später wurden zum Beispiel Hütten gebaut, die zur allgemeinen Sicherheit beitragen sollten und auch beitrugen.
Ebenso nur nach und nach erfuhren unsere Vorfahren von dem Nutzen oder den Gefahren, die von ihrem Handeln und ihren Errungenschaften ausgingen. Es ist der Vorgang, der allgemein als LERNEN bezeichnet wird.
Zunächst waren es ganz einfache Hilfsmittel, die unsere Vorfahren aus der sie umgebenden Umwelt gestalteten. Es wurden z.B. Steine benutzt, um daraus Objekte (Hilfsmittel) zum Schneiden, Spalten und Bearbeiten von Materialien zu machen. Damit konnte dann auch Holz bearbeitet werden und weitere Gegenstände geschaffen werden.
Alles das schufen sie durch ein bestimmtes Verhalten, das sie mit ihren Händen, Armen, aber auch Beinen, mit allen ihren Bewegungen aber auch durch ihre Kommunikation ausübten, also durch alle Mittel des Verhaltens.
So schufen die Menschen nach und nach Objekte, darunter auch solche, die sie als Hilfsmittel benutzten, die z.B. ihre Kraft und ihre Leistung verstärkten oder sogar ersetzen konnten.
Andere Hilsfmittel waren - allerdings erst später - solche, durch die die Menschen ihre Wahrnehmung verbessern konnten. Das waren vor allem optische Geräte, die die Sehfähigkeit des Sinneorgans Auge verbesserten. Es waren z.B. Mikroskope oder Ferngläser.
In der nun folgenden graphischen Darstellung 1 sind einige der Objekte aufgeführt, die der Mensch schuf und damit die Umwelt änderte.

Graphische Darstellung 1 der post- biologischen Entwicklung des Homo sapien s. zu einem späteren Zeitpunkt (etwa Zeit um 2000).

Die graphische Darstellung zeigt den geschlossenen Wirkungsablauf zwischen Umwelt und Mensch. Dabei wirkt die Umwelt auf den Menschen über seine Sinnesorgane. Der Mensch verarbeitet die ihm durch die Sinnesorgane vermittelte Umwelt und wirkt durch sein Verhalten in diese. Das ergibt einen geschlossenen Wirkungsablauf.
Unter der Wirkung der treibenden Kraft der postbiologischen Entwicklung (siehe Ableitung und mathematische Formulierungen) finden andauernd solcherart geschlossene Wirkungsabläufe statt. Dabei schafft der Mensch immer mehr neue Objekte. Er zerstört auch Bestehendes, aber erwirkt, dass vieles umgestaltet und neu Erschaffenes hinzu kommt.

Es ist nicht notwendig für diese Betrachtungen der Entwicklung von Hilfsmittel, eine lückenlose Darstellung anzubieten. Auch eine grobe Betrachtung in großen Schritten zeigt, wie unsere Vorfahren zu immer komplexeren Hilfsmittel gelangten, die dann schließlich auch ihr Leben und ihr Verhalten bestimmten. Denn sie lebten mit diesen Hilfsmitteln, benutzten sie, beschäftigten sich mit diesen. Alle diese Handlungen im Umgang mit den Hilfsmittel macht das Verhalten der Menschen aus.
Was unsere Vorfahren so nach und nach schafften, benutzten sie auch. Einiges wurde zum täglichen Gebrauch, anderes mehr oder weniger benutzt. Damit war ein entsprechender Umgang, ein entsprechendes Verhalten notwendig und verbunden.
Als später einmal Kirchen standen, bestimmten diese einen Teil des Verhaltens und wie heute auch, gingen die Menschen in diese mehr oder weniger glaubend.
Was also neu an Objekten, in welcher Form auch immer und zu welchem Zweck auch geschaffen wurde, bildete eine Struktur, die den Menschen ein bestimmtes Verhalten (Lebensform, Handeln, Tun und Lassen, usw.) aufzwang.
Bei allen den Änderungen in der Umwelt änderte sich der Mensch in seiner anatomisch-physiologischen Ausstattung nicht, sondern, wie gesagt, nur in seinem Verhalten entsprechend den Umständen, die er durch seine postbiologische Entwicklung änderte.

Welches Ziel und welcher Zweck hinter so einem Vorgang steht, das geht aus der genaueren Betrachtung hervor, die nach der nun folgenden Abhandlung und mathematischen Formulierung erfolgen kann.
---



Der postbiologische Entwicklungsvorgang des Homo sapiens sapiens ist der Vorgang, der auf der Erde begann, nachdem der Homo sapiens sapiens auf der Erde auftrat und in seine Umwelt einzugreifen und sie zu ändern begann.
Es ist gleichzeitig der Vorgang der nach (post) der biologischen Evolution des Homo sapiens sapiens ablief.
Denn der Typ Mensch, den wir Homo sapiens sapiens nennen und zu dem auch wir die heute lebenden Menschen gehören, hat sich seither biologisch - sprich organisch - kaum oder nicht wesentlich geändert.
Diesen postbiologischen Entwicklungsvorgang nenne ich kurz auch nur die postbiologische Entwicklung des Homo sapiens sapiens (abgekürzt: die pbE).

Wie es das Wort postbiologisch ("nachbiologisch" oder "nachorganisch") zum Ausdruck bringt, handelt es sich hier um einen Vorgang, der nach der biologischen (organischen) Evolution (Entwicklung) des Menschen abläuft.
Dass man von einem Entwicklungsvorgang (Ziel und Zweck) sprechen kann, werde ich noch (vielleicht an ganz anderer Stelle) erläutern.
Es wird heute davon ausgegangen, dass der moderne Mensch (der Homo sapiens sapiens) vor etwa 120.000 bis 160.000 Jahren in Afrika auf der Erde "auftrat".

Man kann von einem Auftreten sprechen, da es zwischen den Menschentypen die vorher lebten und dem Homo sapiens sapiens (recht große) Unterschiede gab und gibt, was ihre anatomisch-physiologische Ausstattung* (die apA) anbelangt.

*)





Der Begriff anatomisch-physiologische Ausstattung (abgekürzt: a.-p.A. oder auch nur apA) wurde von mir in den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts eingeführt. Darunter sind, wie die Bezeichnung sagt, die Anatomie - der organische Aufbau - und die Physiologie - die organische Funktionsweise - eines Lebewesens zu verstehen, durch die es sich von anderen Arten oder Typen von Lebewesen unterscheidet.

Jedes Lebewesen hat seine arteigene anatomisch-physiologische Ausstattung. Man müsste also, wenn man den Begriff anatomisch-physiologische Ausstattung verwendet, immer auch das Lebewesen anführen, dessen anatomisch-physiologische Ausstattung gemeint ist.
Hier in dieser Ableitung schreibe ich nur vom Menschen des Typ Homo sapiens s. (also von uns selbst) ohne das irgendwie speziell zu kennzeichnen, z.B. mit einem Index.


Ich spreche von einer sprunghaften Änderung oder einem Sprung in der biologischen Evolution, der den Homo sapiens s. hervorbrachte.
Es müssen Veränderungen - vermutlich in der Umwelt - stattgefunden haben, die zu "sprunghaften" Änderungen (Mutationen) an Vorgängern des Homo sapiens sapiens führten und so den Homo sapiens sapiens hervorbrachten.

Seither hat dieser Homo sapiens sapiens nicht nur, wie andere Lebewesen, in der Umwelt gelebt, sondern zunehmend in sie eingegriffen und diese verändert. Insbesondere seit dem er Afrika verließ, hat er zunehmend in die Umwelt mehr und mehr eingegriffen.
Mit diesen Veränderungen hat sich seine Lebensweise geändert, aber der Homo sapiens s. selbst in seiner anatomisch-physiologischen Ausstattung nicht, zumindest nicht in entscheidendem Umfang.

Die sprunghaften Änderungen, die zum Homo sapiens sapiens führten, hatten zur Folge, dass er an seine Umwelt nicht mehr oder weniger gut angepasst war.
Gleichzeitig aber, aufgrund der Änderung seiner anatomisch-physiologischen Ausstattung, hatte er die Möglichkeit mitbekommen, diesen Zustand zu ändern. Durch das Nichtangepasstsein und die Fähigkeiten dies zu ändern, war die TREIBENDE KRAFT für einen Entwicklungsvorgang gegeben, der demzufolge nach der biologischen (organischen) Evolution ablaufen musste.
Diese treibende Kraft zwang zu den Handlungen (Verhalten) des Homo sapiens s., die seine postbiologische Entwicklung ausmachen.


Ein solcher Vorgang - der postbiologische Entwicklungsvorgang - läuft nicht irgendwie ab, sondern nach einer Gesetzmäßigkeit. Diese Gesetzmäßigkeit wird durch Größen bestimmt, die in diesem Vorgang wirken. Sie bilden in ihrem Zusammenwirken ein Naturgesetz, nach dem dieser Vorgang abläuft.


Das Grundgesetz der postbiologischen Entwicklung - das ich hier ableite - beschreibt und formuliert mathematisch den Zusammenhang der Größen (Basisgrößen und zusammengesetzte Größen), die den Vorgang auf der Erde bestimmen, seitdem der Homo sapiens sapiens auf dieser auftrat und seine Umwelt zu verändern begann.

Es sei gesagt, dass man Vorgänge dieser Art mit Differentialgleichungen beschreiben kann, die zunächst Kräftegleichungen sind.
Es sind Kräftegleichungen deshalb, weil Kräfte auf Strukturen lebender oder lebloser Materie zurückgehen. In Kräftegleichungen kommen demnach spezifische Strukturen zum Ausdruck.
Strukturen sind das Grundsätzlichste was materielle Anordnungen zu ihrer Beschreibung zu bieten haben. Struktur geht aus der Materie - lebendige oder leblose - und deren Eigenschaften (Masse, elektrische Eigenschaften) hervor.

Bei Differentialgleichungen spricht man bei den verschiedenen Teilen, aus denen sie bestehen, auch von Gliedern. So haben wir bei einer Differentialgleichung zweiten Grades ein Differenzierglied, ein lineares Glied und ein Integrierglied (Integrationsglied).

Bei den vielfältigen Erscheinungen, in denen sich das Leben des Homo sapiens sapiens besonders heute zeigt, kann man nur dann, die den Vorgang bestimmende Gesetzmäßigkeit herausfinden, wenn man sich zunächst nach den grundsätzlichen Größen - nach den Grundgrößen (Basisgrößen) - fragt, die in diesem Vorgang wirken.

Ich gehe jetzt zur Ableitung der Grundgrößen (Basisgrößen) über, die in dem postbiologischen Entwicklungsvorgang (die postbiologische Entwicklung) des Homo sapiens s. wirken und diesen bestimmen.
---


In der postbiologischen Entwicklung wirken verschiedene Größen. Es sind teils Basisgrößen als auch zusammengesetzte Größen.
Ich gebe hier zunächst einmal Basis-Größen an, die in der postbiologischen Entwicklung (pbE) wirken und fasse sie in dem Grundgesetz der postbiologischen Entwicklung zusammen. Anschließend in einem "zweiten Schritt" komme ich auf diese Basis-Größen zurück, leite sie im Einzelnen ab und fasse sie wiederum im Gesetz der postbiologischen Entwicklung zusammen.


  • Die treibende Kraft der postbiologischen Entwicklung war und ist durch Größen gegeben, die erstens in der Umwelt liegen (Faktor Umwelt) und Größen die durch die anatomisch-physiologischen Ausstattung (Faktor anantomisch-physiologsiche Austattung) des Homo sapiens sapiens gegeben waren und gegeben sind.

  • das Geschehen, (das Ereignis, die Gegebenheit). Das Geschehen zeigt sich in den Handlungen, den Taten, dem Schaffen, dem Kämpfen, usw. (allgemein im Verhalten) und macht letztlich die Änderungen auf der Erde aus, seitdem der Homo sapiens s. hier auftrat.
  • das Unwissen (die Unwissenheit) des Homo sapiens s. von den zukünftigen Zuständen führt zu der Fehlkraft, (Fehlleistung und die Fehlenergie, Energie aufgebaut durch Fehlleistung).
  • die Lernfähigkeit des Homo sapiens s. führt zu der Lernkraft (Lernstruktur), (Lernleistung und Energie des Gelernten).
  • die Bewertung durch den Organismus des Homo sapiens s. führt zu der Organischen Kraft.  (Faktoren der anatomisch-physiologischen Ausstattung, Verlustleistung, Verlustenergie).

Mit den sich in dem postbiologischen Entwicklungsvorgang ergebenden Kräften, ergibt sich eine Differentialgleichung zweiten Grades als Gesetz der postbiologischen Entwicklung des Homo sapiens sapiens.

Ein Naturgesetz beschreibt einen zwingenden Zusammenhang.
Für einen solchen Vorgang - sprich Entwicklungsvorgang - muss eine treibende Kraft vorhanden sein, die einen solchen Vorgang bewirkt (treibt).
Ein solches Naturgesetz ist, physikalisch betrachtet und wie bereits gesagt, eine Kräftegleichung.

Die treibende Kraft ist ein Produkt aus Größen der Umwelt, wegen denen der Homo sapiens sapiens nicht angepasst war und Größen die durch seine besondere anatomisch-physiologischen Ausstattung gegeben waren, die eine postbiologische Entwicklung des Homo sapiens sapiens möglich machten. Diese treibende Kraft bewirkt durch die Handlungen des Menschen weitere Kräfte, wodurch sich folgende Kräftegleichung in dem postbiologischen Entwicklungsvorgang (der postbiologischen Entwicklung) ergibt:

(1)  Die Kräftegleichung der postbiologischen Entwicklung



Die Größen der Umwelt, die eine treibende Kraft bewirken, fasse ich unter dem Begriff Faktor Umwelt zusammen und benutze dafür die Abkürzung Fu.

Die Größen der anatomisch-physiologische Ausstattung, die eine treibende Kraft bewirken, fasse ich unter dem Begriff Faktor anatomisch-physiologischen Ausstattung zusammen und benutze dafür die Abkürzung FapA.

Unter Verwendung der anderen vorher aufgeführten Größen ergibt sich das Grundgesetz der postbiologischen Entwicklung (pbE) detaillierter dargestelt als Differenzialgleichung zweiten Grades wie folgt:

(2)  Die Kräfte-Differentialgleichung der pbE



Die Beschreibung der treibenden Kraft, der Fehlkraft, der Organischen Kraft und der Lernkraft erfolgt - wie bereits erwähnt - anschließend im Einzelnen.

Diese Kräftegleichung der postbiologischen Entwicklung in einer Zeile unter Verwendung der Abkürzung Gesch. für Geschehen:

(3)  Die Kräfte-Differentialgleichung der pbE



Ich gehe jetzt dazu über, die einzelnen Größen und Glieder (Teile) dieser Differentialgleichung etwas ausführlicher abzuleiten, zu beschreiben und dann wiederum in der Differentialgleichung zweiten Grades zusammenzufassen.




Die treibende Kraft für eine postbiologische Entwicklung des Homo sapiens s. ist eine Folge der Zustandsänderung, die durch das Auftreten des Homo sapiens sapiens auf der Erde gegeben war.
Infolge dieser Änderung war ein Menschentyp gegeben, der an seine Umwelt nicht angepasst war. Der Homo sapiens stand somit unter der Spannung, unter dem Druck dagegen etwas zu tun. Ein solcher Zustand fordert einen Ausgleichvorgang, der das eingetretene Ungleichgewicht beseitigen soll und zu einem Gleichgewichtszustand führen soll. Der genannte Ausgleichvorgang findet in dem statt, was ich den postbiologischen Entwicklungsvorgang nenne.
Aufgrund seiner anatomisch-physiologischen Ausstattung war der Homo sapiens s. in der Lage, gegen diese Nichtangepassheit etwas zu tun. Er tat dies, indem er in die Umwelt einwirkte. Dies führte zu der postbiologischen Entwicklung.

(Wie bereits gesagt, ergibt sich die treibende Kraft aus dem Produkt von Größen der Umwelt, wegen denen der Homo sapiens sapiens nicht angepasst war und Größen, die durch die besondere ANATOMISCH-PHYSIOLOGISCHE AUSSTATTUNG des Homo sapiens s. gegeben waren.)

Es muss eine Kraft vorhanden sein, die die Menschen dazu bringt, gegenüber einem bestehenden Zustand Änderungen vorzunehmen, zu Handeln und durch Geschehen Objekte zu ändern, neue Objekte und deren Verbindungen und Anordnungen (neue Gegebenheiten) in seiner Umwelt zu schaffen und dadurch einen neuen Zustand als Ausgleich herzustellen, der mehr zu einem Gleichgewicht beitragen soll, als der gerade vorhandene Zustand.
Man spricht in der Naturwissenschaft in solchen Fällen auch von einer "Sprungantwort", der Antwort auf eine sprunghafte Änderung.

Ich gebe also Antwort auf die Frage nach den Ursachen, die zu einer solchen treibenden Kraft führten.

Die Ursachen lagen und liegen auch heute noch einerseits in Faktoren der Umwelt, die für den Menschen nicht nur vorteilhaft sind.

Beispiele:

Die Kälte zwingt uns Kleidung zu machen, um uns vor Kälte zu schützen; Gefahren in der Umwelt zwingen uns, Hilfsmittel zu schaffen, durch die wir Gefahren abwehren können; Krankheiten (Erreger in der Umwelt) zwingen uns zu forschen, um Mittel gegen Krankheiten zu finden; usw.

Unsere Vorfahren waren dem Wetter ausgesetzt, den Naturkatastrophen, Überschwemmungen und Dürren, anderen Lebewesen mit denen sie um Nahrung konkurrierten, den Krankheiten und ihren Erregern, usw..

Allem dem standen unsere Vorfahren noch ganz unwissend gegenüber, waren aber gezwungen, dies zu ändern. Das taten sie durch Handeln, indem sie sich Hilfsmittel bauten, mit denen sie verstärkt in die Umwelt wirken konnten. Sie erfanden einfache Werkzeuge als Hilfsmittel. Damit bauten sie sich Behausungen, um vor Wetter und sonstigen Gefahren geschützt zu sein. Sie versuchten also mehr Sicherheit unter den gegebenen Bedingungen zu erreichen.

Parallel dazu waren sie gezwungenen, die Ursachen für nachteilige Ereignisse herauszufinden, um sie so dann vielleicht vermeiden zu können. Es war der Ursprung des DENKENS - Vorgänge in ihrem Zusammenhang nach Ursache und Wirkung zu erkennen.

Wären die Zustände besonders zu Beginn so gewesen, wie man sich das als Paradies vorstellt und ausmahlt, wäre kein Grund, keine Ursache gegeben, etwas zu ändern und zu tun. Das ist das Eine.
Der Mensch vom Typ Homo sapiens s. tut aber sogar sehr viel zu seinem Vor- und Nachteil. Jedenfals änderte er seine Umwelt durch sein Handeln und Tun (siehe Verhalten). Das aber sagt aus, dass er die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hatte.

Daraus folgen die zwei grundsätzlichen Faktoren, die als Produkt eine treibende Kraft für die postbiologische Entwicklung ergeben:

1.
 
 
Für den Menschen nachteilige Größen (Eigenschaften) der Umwelt zwangen ihn zum Handeln. Sie waren so ein Teil der treibenden Kraft der postbiologischen Entwicklung.
Im Einzelnen sind es unter anderen folgende Eigenschaften:
  • Extreme Temperaturen und ihre Änderungen
  • Tag- und Nachtwechsel
  • Naturkatastrophen wie Dürre, Überschwemmungen und Brände
  • Verschiedene andere Gefahren in der Umwelt wie Nahrungskonkurenten und deren Territoriumansprüche
  • Krankheitserreger
  • die unsichere Nahrungsversorgung (teils durch Gefahren in der Umwelt)
                Sie können am ehesten verstehen, dass die genannten Eigenschaften der Umwelt zu einer treibenden Kraft führen, wenn Sie sich das Gegenteil vorstellen.
Wenn die Umwelt so wäre, wie man sich das im Paradies oder im Schlaraffenland oder in beidem ausmahlt. Die Temperaturen wären angenehm. Der Mensch bräuchte keine Kleidung. Katastrophen gäbe es nicht, usw. "Die gebratenenen Tauben flögen dem Menschen in den Mund", es gäbe keine Feinde, keine Krankheiten, usw." Warum dann sollte der Mensch etwas tun? Warum sollte er etwas ändern? Eine treibende Kraft etwas zu ändern, würde aus diesen Bedingungen heraus nicht entstehen.
2.
 
 
 
 
 
 
 
Der andere Teil der treibenden Kraft ging daraus hervor, dass der Homo sapiens s. mit seiner sprunghaft geänderten anatomisch-physiologischen Ausstattung (apA) in der Lage war, eben an dieser Lage etwas zu ändern.
Die anatomisch-physiologische Ausstattung des Homo sapiens s. barg die Möglichkeiten, ja die Fähigkeiten in sich, die Umwelt zu ändern ("leider" aber sich selbst nicht).
Diese Fähigkeiten und Möglichkeiten gehen auf Größen (Eigenschaften) zurück, die in der anatomisch-physiologischen Ausstattung liegen.
Im Einzelnen sind es unter anderen folgende Eigenschaften:
  • der aufrechte Gang (guter Überblick, freie Arme und Hände)
  • die besonderen Arme und Hände,
  • die Sinnesorgane
  • das besondere Gehirn (große Speicherfähigkeit, Funktionsfähigkeit u.a. Verdrängungsfähigkeit)
  • ... und andere Ausstattungsmerkmale des Homo sapien s.
                   Sie können am ehesten verstehen, dass die genannten Eigenschaften der anatomisch-physiologischen Ausstattung (apA) zu einer treibenden Kraft führen, wenn Sie sich vorstellen, der Mensch hätte diese Eigenschaften nicht.
Hätte er den aufrechten Gang nicht, hätte er die Hände nicht frei. Durch seinen ausreichend sicheren Stand auf zwei Beinen, konnte und kann er die Hände voll benutzen, um seine Umwelt zu begreifen (mit Händen und Finger), was dazu beiträgt, dass er die Umwelt auch mit "dem Kopf" begreifen und verstehen lernt.
Seine Sinnesorgane vermitteln ihm die Umwelt (Bilder der Umwelt). Das besondere Gehirn des Menschen versetzt ihn in die Lage, Abbilder der vermittelten Umwelt herzustellen, abzuspeichern, als auch Vorgänge zu speichern, die er wiederum abrufen kann.
Darüber hinaus kann er durch seine Kraft und besonders durch die Anwedung von Hilfsmittel - die er sich selbst erschafft - die Umwelt verändern.
Diese Veränderungen der Umwelt und das damit verbundene Verhalten sind nicht nur zum Vorteil des Menschen. Das wissen wir inzwischen. Trotzdem lässt sich beobachten, dass  Veränderungen und Verhalten zum Nachteil auch weiterhin nicht ausbleiben. Der naturgesetzliche Hintergrund dafür besteht in einer weiteren Größe, die die postbiologische Entwicklung bestimmt (siehe die Größen Unwissen, Fehlkraft, Fehlleistung und Fehlenergie).

Aufgabe:
Geben Sie (sich) weitere Antworten, wie zum Beispiel, warum die Fähigkeit zu Verdrängen für eine postbiologische Entwicklung wichtig war und ist. (Die Antwort liegt in dem naturgesetzlich gegebenen Dilemma - Zwangslage - des Homo sapiens sapiens. Versuchen Sie das Dilemma - die Zwangslage - zu definieren.)


Größen die zu einer treibenden Kraft für den postbiologischen Entwicklungsvorgang führten, waren also vorhanden!

Die treibende Kraft für den postbiologischen Entwicklungsvorgang ist anders gesagt, das Produkt aus der Unangepasstheit des Menschen an die Umwelt und den Möglichkeiten, die aus den Eigenschaften seiner anatomisch-physiologischen Ausstattung (apA) hervorgehen.

(4)  Die Treibende Kraft der postbiologischen Entwicklung


Beispiele für die jeweiligen Größen der Umwelt und der anatomisch-physiologischen Ausstattung (apA) habe ich vorhergehend genannt.

Größen (Eigenschaften) der Umwelt, die eine für die postbiologische Entwicklung treibende Kraft bewirken, nenne ich alle zusammen genommen den Faktor Umwelt.

Größen (Eigenschaften) der anatomisch-physiologischen Ausstattung des Menschen, die eine für die postbiologische Entwicklung treibende Kraft bewirken, nenne ich alle zusammen genommen den Faktor anatomisch-physiologische Ausstattung (Faktor apA).

Unter Berücksichtigung der Größen der Umwelt und die der apA ergibt sich:

(5)  Die Treibende Kraft = Faktor Umwelt mal Faktor apA



Man kann diese beiden Faktoren noch exakter bestimmen und formulieren. Ich will das hier nicht tun, aber zu einer kurzen Ausdrucksweise - zu Abkürzungen - für diese Größen und deren Produkt kommen.

1.
 
Den Faktor Umwelt, der ein Teil der treibenden Kraft ist, nenne ich abgekürzt Fu.                   
 
2.
  
 
Den Faktor anatomisch-physiologische Ausstattung des Homo sapiens sapiens, der ein zweiter Teil der treibenden Kraft ist, nenne ich abgekürzt FapA.       

Die treibende Kraft kürze ich mit Tk ab und kann dann schreiben:


(6)   Tk = Fu x FapA      (Treibende Kraft ist Faktor Umwelt mal Faktor apA)


Mit Fk für die Fehlkraft, Ok für die Organkraft (organische Kraft) und Lk für die Lernkraft, ergibt sich die Gleichung, das Grundgesetz der postbiologischen Entwicklung mit diesen Kürzeln wie zuvor dargestellt:



(7)   Tk = Fk + Ok + Lk

Die organische Kraft Ok ist die Kraft eines Organismus - bzw. die Kraft aus der Summe aller Organismen - (dem Organischen) gemeint, die nach einem Gleichgewicht strebt und die letztlich aus der Summe aller organischen Funktionen und Regelkreise hervorgeht.

Zusammengefasst

Es ist also von einer sprunghaften Änderung auszugehen. Ich bezeichne diese mit "delta" Z, für Zustandsänderung. Die Zustandsänderung führte zu der treibenden Kraft, derzufolge ein Ausgleichsvorgang in Gang kam, eben der postbiologische Entwicklungsvorgang des Homo sapiens sapiens.

Durch die treibende Kraft (wie definiert als das Produkt aus Faktoren der Umwelt und Faktoren der apA) wird die Menschheit des Homo sapiens sapiens zum Handeln (zum Tun, zu Taten) gezwungen!

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Was ist das Gegebene, die Gegebenheit? Und was ist darunter zu verstehen?

Wir können uns das so vorstellen, als machten wir Momentaufnahmen von dem im Moment Bestehenden, sprich auch Gegebenem.

Später in der postbiologischen Entwicklung betrachtet, gehört zu diesem Gegebenen auch das, was der Homo sapiens sapiens mittels Hilfsmittel (Mikroskope, Ferngläser, Sternwarten, usw.) als gegeben feststellt. Aber auch dies nimmt er dann letztlich durch seine Sinnesorgane wahr. Und alle empfangenen Informationen über seine Umwelt muss er letztlich mit seinem Gehirn entscheidend verarbeiten.

Der Zustand und das Gegebene (die Gegebenheit)
Es gibt für eine momentane Betrachtung immer einen, zu einem bestimmten Zeitpunkt gegebenen Zustand. Ein Zustand ist mehr als nur die Betrachtung des momentan Gegebenen. Ein Zustand hat immer auch gegenüber einem anderen davor oder danach liegenden Zustand eine bestimmte unterschiedliche Energie.
Davon sei zunächst abgesehen und nur das Gegebene - die Gegebenheit - zu einem bestimmten Zeitpunkt betrachtet. Es ist das für den Menschen tatsächlich Objektive (das Sachliche, die Sache), unabhängig davon ob wir von unseren Sinnesorganen alles oder nur einen Teil davon vermittelt bekommen.
Das Gegebene - die Gegebenheit - erfährt durch andere Gründe und Ursachen eine Bewertung und damit auch eine bestimmte Qualität (Eigenschaft), was ich noch genauer behandeln werde.

Zu einem späteren Zeitpunkt oder im nächsten Moment haben wir etwas anderes als Gegebenheit vorliegen, weil sich etwas geändert hat. Die Änderung ist durch eine Differenz zu beschreiben.

Bezeichnen wir das Gegebene, also die Gegebenheit zu einem Zeitpunkt 1 mit Gegebenheit A und das etwas später Gegebene zum Zeitpunkt 2 mit Gegebenheit B dann formuliert sich diese Differenz so: Gegebenheit B - Gegebenheit A. Diese Differenz entspricht dem Ereignis.

Gegebenheit A --> Gegebenheit B --> Gegebenheit C, usw. zu dem entsprechenden Zeitpunkt 1 --> Zeitpunkt 2 --> Zeitpunkt 3, usw.

Was sich geändert hat - die Änderung - ist das, wa sich ereignet hat, das Ereignis!

Dies kann man dann so formulieren:

(8)  Das Ereignis



Nun ist es aber nicht unbedeutend in welcher Zeit sich die Änderung vollzog, also in welcher Zeit ein Ereignis ("Delta" Gegebenheit) stattfindet. Um dies zu berücksichtigen, muss man das Ereignis auf die Zeit beziehen. Dann ergibt sich eine neue Größe - das Geschehen.

(9)  Das Geschehen



(10)  Gegebenheit, Ereignis und Geschehen im Zusammenhang


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Wenn Menschen handeln, so wie es schon unsere Vorfahren taten, dann ändern sie Gegebenes, also die Gegebenheit.
Damit ergibt sich etwas, was vorher so nicht da war. Es ist den Menschen gegenüber dem Vorhergehenden neu oder zumindest zum Teil neu.

Das Verhältnis des Menschen zu neuen Gegebenheiten ist durch das Unwissen von diesen neuen Gegebenheiten gekennzeichnet. Das bedeutet auch, dass Menschen so etwas noch nicht erlebt haben und sie kein Wissen davon haben konnten. Es ist die Unwissenheit gegenüber dem Neuen.


Wenn die Änderung des Gegebenen zu Gegebenheiten führt, die noch nie da waren, dann ist das für die Menschen neu.

Hiermit ist eine Unwissenheit derart verbunden, dass die Menschen das Ergebnis ihrer Handlungen vorher nicht kannten. Sie sind zum Handeln gezwungen, obwohl sie das Ergebnis nicht kennen.

Es wirkt hier die Unkenntnis (Unwissenheit, Unwissen) gegenüber Gegebenheiten und Zuständen, die noch nicht da waren, die also neu sind. Diese Unkenntnis ist eine Größe, die ich das Unwissen nenne.


Das Handeln aus dem UNWISSEN heraus bewirkt auch eine bestimmte Kraft (ein Spannung), die ich Fehlkraft nenne. Man könnte sie auch als Fehlerkraft, Stressspannung oder Stresskraft bezeichnen. Ich bleibe bei der Bezeichnung Fehlkraft (Fk), mit dem Hinweis, dass entscheidend ist, dass man weiß, was gemeint ist.

Wirkt Umwelt zwingend auf Menschen durch z.B. Gefahren, die sie in sich birgt, dann ist damit eine Spannung verbunden. Es ist die Spannung, der Stress, die Kraft, die der Mensch braucht, um dem Neuen gegenüber nicht gleichgültig zu sein, um so womöglich Nachteile, die aus dem Neuen entstehen können, zu vermeiden (durch Mobilmachung - mental als auch körperlich durch Ausscheidung von Hormone -, durch abwehren, fliehen, Abstand nehmen, usw.).
Anders gesprochen wurde etwas noch nicht erlebt und jetzt weiss man nicht, wie man sich verhalten soll.
Auf die Menschheit des Homo sapiens sapiens bezogen war das der Fall, als er auf der Erde auftrat.

Die Fehlkraft entsteht, wenn Änderungen stattfinden, die ins Neue führen. Das ist bei der postbiologischen Entwicklung des Homo sapien s. der Fall.


Da aber auf das Neue nicht unmittelbar etwas getan werden kann, was dem neuen Zustand letztlich ganz entsprechend ist und zu einem Ausgleich (siehe auch Gleichgewichtszustand) führt, so wird zunächst eine sogenannte Fehlleistung abgegeben. Ihr entsprechend nenne ich die dabei auftretende Kraft, Fehlkraft.
Neu ist dem Menschen etwas, was er im Grunde nicht kennt, was er noch nicht kennen gelernt hat, was er noch in Erfahrung bringen muss. Alles das ist auf seine Unwissenheit von diesem "Neuen" zurückzuführen.

Die Unwissenheit gegenüber all dem was die Menschheit noch erfahren wird, ist eine Größe die ich das Unwissen der Menschheit des Homo sapiens s. bezeichne.

Wenn der Zwang besteht, eine Lage, einen Zustand, Gegebenheiten zu ändern, die ins Neue führen, dann wirkt die Größe Unwissen. Etwas ändern, bedeutet die Gegebenheit zu ändern. Das ist in der postbiologischen Entwicklung der Fall.

Die Fehlkraft entsteht (auch), wenn Geschehen stattfindet, das sich ändert und zwar in dem Sinn, dass es ins Neue (in neue Zustände) führt. Dann zeigt sich und wirkt die Größe Unwissen.
Das Unwissen selbst lässt sich als ein Produkt von Fehlkraft mal Zeit bezogen auf das Geschehen in Beziehung - in Zusammenhang - bringen und wie folgt ausdrücken:

(11)  Das Unwissen, die Fehlkraft, Geschehen und Zeit



Unter dem Zwang der treibenden Kraft erfolgt Geschehen (Handlungen, Verhalten irgend welcher Art). Dabei baut sich eine Spannung - eine Kraft - auf, die ich Fehlkraft nenne. Sie hält eine gewissen Zeit an.
Wir kennen es alle: "Hoffentlich geht das gut," denken oder sagen wir, wenn wir handeln, also Gegebenheiten so ändern, dass sie ins Neue führen und noch nicht wissen, wie sie sich auswirken.

Überprüfung des vorher Genannten:

Eine solche Spannung fällt beinahe ganz weg, wenn wir etwas oft wiederholen, also wenn die Änderungen nicht ins Neue führen.

Wichtig:

Das Unwissen kommt nur zur Wirkung, wenn Geschehen erfolgt und dieses sich ändert. Bei einem gleichbleibenden Geschehen dagegen ist diese Kraft - die Fehlkraft - null.

Beispiel
Diesen naturwissenschaftlichen Zusammenhang kennt zwar die Bundeskanzlerin A. Merkel nicht, aber sie verhält sich danach: nichts tun (oder beinahe nichts Neues), dann kann keine Fehlkraft entstehen und auch keine Fehlleistung erbracht werden, also keine Fehler begangen werden. Die Alternative ist: Abwarten bis andere etwas tun, bis etwas geschieht und dann erst sich dazu äußern und handeln. Das können aber nur einzelne Menschen tun. Denn wenn das alle so tun würden, dann käme überhaupt nichts zustande.

Für die postbiologische Entwicklung bedeutet dies auch, dass wir sagen können, das Unwissen steht im Zusammenhang mit den Änderungen des Geschehens, weil wir es in einem Entwicklungsvorgang mit einem Fortschreiten der Zustände zu tun haben, die dadurch zustande kommen, indem sich das Geschehen ändert. Hier führen die Änderungen des Geschehens stets in Neue.

Damit kann man formelmäßig festhalten:

(12)  Die Fehlkraft, das Unwissen und Änderung des Geschehens



Diese naturgesetzliche Verknüpfung von Unwissen, Geschehen und Fehlkraft besagt auch, dass das Unwissen nur zur Wirkung gelangt, wenn Geschehen abläuft, das sich ändert. Dies Geschehen bedeutet, dass gehandelt, getan, gearbeitet, geforscht, geschafft wird und dabei aufgrund des Unwissen zunächst Fehlleistung aufgebracht werden muss.
Die Fehhleistung ist die Leistung, die wegen dem Unwissen naturgesetzlich aufgebracht werden muss, um neue Zustände zu erreichen.

Diese Gleichung ist ein Glied, das erste Glied - das Differenzierglied - in der Differentialgleichung, die das Gesetz der postbiologischen Entwicklung beschreibt.

Ich gehe jetzt zur Ableitung eines weiteren Gliedes der Differenzialgleichung über. Es ist das Glied der Differentialgleichung, das ich an dritter Stelle nach dem Istgleichzeichen führe.

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Die vorher abgehandelten Größen (Fehlkraft, Fehlleistung) sagen auch aus, dass der Mensch eine bestimmte fehlerhafte Leistung, die auf sein Unwissen zurückzuführen ist, aufbringen muss, wenn er aus einem Zustand in einen anderen kommen soll, der vorher noch nicht da war.

Gäbe es nun keine andere Größe, dann würde alles ins "Fehlerhafte" verlaufen. Das aber ist nicht der Fall.
Es gibt eine Größe, die dies verhindert, und das ist die Lernfähigkeit.

Diese Fähigkeit ist bei allen Lebewesen mehr oder weniger und beim Menschen in besonderem Maße vorhanden. Allerdings unterscheiden sie sich so sehr, so wie sich Lebewesen auch biologisch unterscheiden.

Die Lernfähigkeit lässt sich nun dadurch ausdrücken und beschreiben, indem man berücksichtigt, dass Geschehen eine Zeit lang stattfinden muss, damit daraus eine bestimmte Struktur - die Struktur des Gelernten - entsteht, die ich kurz auch nur Lernkraft nenne.

Erinnern wir uns: Aus einer Struktur geht eine entsprechende Kraft hervor und aus einer bestimmtem Struktur eine bestimmte Kraft.

Wenn Geschehen eine Zeit lang abläuft und es dem Zweck dient, Lernkraft auszubilden, dann ist das ein Aufwand, der betrieben werden muss.
Jeder Mensch kennt diesen Aufwand, den er betreiben muss, sei es um ein Handwerk zu erlernen (eine Fertigkeit zu erreichen) oder einen bestimmten Körperbau zu erreichen (Bodybuilder), oder das Wissen und die Fertigkeiten zu erhalten, um als Chirurg praktizieren zu können, usw.

Es ist also der Aufwand das Produkt aus Geschehen und Zeit. Das Produkt Geschehen mal Zeit ist der Aufwand, der zu treiben ist, damit sich eine bestimmte Lernkraft (eine Struktur) ausbildet.


(13)    Aufwand = Geschehen mal Zeit


Lernkraft entsteht infolge ganz bestimmt strukturierten Geschehens. Es ist unter anderem auch die Struktur, die letztlich zur Anpassung und zu einem Gleichgewicht der Lebewesen führt.

Die Lernfähigkeit kann man wie folgt formulieren (definieren):

(14)  Lernfähigkeit



Man kann die Lernfähigkeit auch definieren.

 Definition der Lernfähigkeit:

Die Lernfähigkeit ist eine Größe, die angibt, wieviel Lernkraft (Lernstruktur) pro Aufwand (Geschehen x Zeit) ausgebildet wird.

Das Produkt Geschehen mal Zeit ist der Aufwand, der zu betreiben ist, damit sich eine bestimmte Lernkraft (eine Struktur) ausbildet.
Dieses Produkt steht im umgekehrten Verhältnis zur Lernfähigkeit.

Das bedeutet, wenn z.B. viel Geschehen und Zeit notwendig ist, um ein bestimmtes Ziel (einen bestimmten Zustand) zu erreichen, dann ist die Lernfähigkeit diesbezüglich entsprechend klein. Umgekehrt, wenn wenig Geschehen und Zeit notwendig ist, dann deutet das auf eine große Lernfähigkeit.

Setzt man die Lernfähigkeit in Zusammenhang mit dem Geschehen und der Lernkraft, erhält man folgenden Ausdruck für das Integrationsglied Lernkraft:

(15)  Lernkraft



(16)  Zunächst keine

Die Lernkraft bildet sich durch Integration aus, wenn ein bestimmtes Merkmal vorhanden ist, nämlich eine Fähigkeit zum Lernen.
Die Lernkraft ist das Integrationsglied in der Differentialgleichung.

Es fehlt jetzt noch das lineare Glied. Ich gehe jetzt dazu über, dieses abzuleiten.

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Alles was Menschen tun (sich irgendwie verhalten, denken, laufen, springen, singen, usw.) belastet den Organismus. An allem sind Organe und damit Zellen der Körper (der Organismen) beteiligt.
Diese Beteiligung des Organischen an allen Aktionen zeigt sich in einer bestimmten Struktur des Organischen; z.B. im Unterschied zu der Struktur eines toten Organismus.

Bei allem Wechsel und der Dynamik eines Organismus muss er auch in einem gewissen Gleichgewicht sein und man kann insofern zumindest momentan von einem Normalzustand sprechen. Tatsächlich wird ein Gleichgewichtszustand angestrebt.

Dieser bestimmten Struktur des Lebenden entspricht eine Kraft. Man könnte von der Lebenskraft sprechen. Sie geht aus der Wechselwirkung mit der Umwelt unter einer bestimmten Gesetzmäßigkeit (siehe Das Prinzip allen Lebens) hervor.

Aus dem Prinzip allen Lebens geht hervor:

1. dass ein Lebewesen Stoffe aus der Umwelt aufnimmt, diese verarbeitet und in seinen Organismus einbaut und Stoffe ausscheidet 

2. dass der Mensch über Sinnesorgane seine Umwelt vermittelt bekommt, diese verarbeitet und darauf sich entsprechend verhält und damit auch in die Umwelt wirkt.
Ziel und Zweck dieses Wirkungsablaufes (siehe Das Grundgesetz der Psychologie und Das Prinzip allen Lebens) ist es, dass sich der Mensch in der gegeben Umwelt vorteilhaft zum Zweck des Lebens und Überlebens verhält.

Der Regler, der darüber entscheidet, sitzt in jedem einzelnen Menschen - ja Lebewesen. Daraus geht der Egoismus und die Egozentrik jedes Lebewesens und damit auch die des Menschen hervor.

Ausgehend von einer Normalkraft in "Ruhe" eines Organismus, erhöht weiteres Geschehen diese Kraft. Sie ist derart abhängig, dass man sagen kann, sie ist proportional zu dem Geschehen.

Bei mehr Geschehen ist mehr Beteiligung der Organe vorhanden. Diese Tatsache möchte ich dadurch berücksichtigen, dass ich von einer Bewertung (man kann auch von einer organischen Anpassung anstatt von Bewertung sprechen) des Geschehen durch das Organische spreche.

Es ergibt sich dann eine entsprechende Organkraft aus dem Produkt der Bewertung des Geschehens durch das Organische.

(17)  Organische Kraft = Organische Bewertung mal Geschehen



Es ist letztlich die gesamte anatomisch-physiologische Ausstattung, die durch das Geschehen belastet wird und eine entsprechende Struktur und Kraft hervorruft.

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Mit der Bestimmung der Organischen Bewertung und der damit verbundenen Kraft ist diese sehr kurze Ableitung der Größen, die die postbiologische Entwicklung bestimmen, abgeschlossen und es können jetzt die einzelnen Größen und die Glieder in eine Differentialgleichung eingebracht werden.

Die Handlungen (die Taten) der Menschheit insgesamt gesehen, führen in neue Zustände, die sie vorher nicht kannten. Das war zu Beginn der postbiologische Entwicklung so, ist heute noch so und wird, solange die postbiologische Entwicklung andauert, so sein.

Den zukünftigen Zuständen gegenüber ist die Menschheit unwissend, es wirkt die Größe UNWISSEN. Damit verbunden und daraus folgend ist die Tatsache, dass das Handeln zunächst zu Zuständen führt, die nur vorübergehend sind. Gemessen an den späteren Zuständen sind sie Fehlleistung.

 Definition der Fehlleistung:

Es definiert sich die Fehlleistung frei von dem Begriff Fehler oder fehlerhaft, als die Leistung, die zu vorübergehenden Strukturen und Zuständen führt.

Die Lernkraft und die ihr entsprechende Leistung (Lernleistung) und Energie (Energie des Gelernten) berücksichtigen die Tatsache, dass sich Strukturen ausbilden, die auch in späteren Zuständen Bestand haben.

Setzen wir die einzelnen Glieder - mit der doppelten Umrahmung - in die Gleichung ein, erhalten wir wiederum die Anfangs, vor der Abhandlung der einzelnen Glieder, gezeigte Differentialgleichung, die das Grundgesetz der postbiologischen Entwicklung des Homo sapien s. aufzeigt. Das Geschehen ist hier mit Gesch. abgekürzt:

(18)  Die Gleichung der postbiologischen Entwicklung



Diese Gleichung  nochmals besser leserlich in drei Zeilen dargestellt.

(19)  Die Gleichung der postbiologischen Entwicklung



Je nachdem welche Werte die genannten Größen annehmen oder haben, ergibt sich ein etwas unterschiedlicher Verlauf, der sich in Kurven darstellen lässt.
 


Ich gehe hier bei der postbiologischen Entwicklung (pbE) von einem aperiodischen Grenzfall aus. Dann ergibt sich angenähert folgender Kurvenverlauf für die Kräfte:

(20)  Verlauf der Kräfte in der pbE




Kurvenverlauf, Treibende Kraft, Inhomogenität

Bei diesem Kurvenverlauf ist eine konstante treibende Kraft angenommen. Das ist allerdings nicht der Fall in dem postbiologischen Entwicklungsvorgang. Insbesondere war die treibende Kraft geringer, als zu Beginn unsere Vorfahren ausschließlich in Afrika lebten. Dies bedeutet, dass die Entwicklung anfangs viel langsamer voranging.
Berücksichtigt man dies, dann ist der Kurvenverlauf anfangs viel flacher und gedehnter als hier dargestellt.
Weitere Ungenaugkeiten im Verlauf sind darauf zurückzuführen, dass der Entwicklungsvorgang auf der Erde nicht gleichmäßig verläuft. Das liegt daran, dass die Bevölkerung nicht gleichmäßig (nicht homogen) und nicht dicht genug, besonders zu Beginn, verteilt war.

Diesen Details und Feinheiten möchte ich hier nicht mehr weiter nachgehen. Die Abhandlung der postbiologischen Entwicklung hat die wesentlichen Größen in ihrem Zusammenhang aufgezeigt, die bislang unbekannt waren.
Es sind Größen, die auch beim einzelnen Menschen wirken und sein Erleben und Verhalten bestimmen. Dies werde ich in dem folgenden Abschnitt 7 behandeln. Es wird sich zeigen, ja es wird für jeden wahren Wissenschaftler eine Überraschung sein, was diese Betrachtungen über den Menschen an neuen Erkenntnissen zum Vorschein bringen.
Im Zusammenhang mit dem anderen Naturgesetz, dem Prinzip allen Lebens, ist hiermit mehr als nur die Grundlage für eine Naturwissenschaft vom Menschen gelegt.

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In Vorgängen treten Kräfte nie alleine auf. Mit ihnen verbunden sind Leistungen und Energien. Zur Beurteilung von Vorgängen sind sie bedeutend.
Für eine vollständigere Betrachtung der postbiologischen Entwicklung ist zusätzlich der Verlauf der Leistungen und Energien notwendig.

Eine solche genauere Betrachtung der Abläufe und Vorgänge führt dann auch zu weiteren Erkenntnissen die der Psychologie zuzuordnen sind, z.B. zu der naturwissenschaftlichen Erklärung des Hintergrundes der Typologie von Carl Gustav Jung, der Freud'schen Psychologie und im Zusammenhang mit dem Prinzip allen Lebens zu allen Erscheinungen des menschlichen Lebens!


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Nachdem ich hier die Differenzialgleichung vorgestellt habe, die das Grundgesetz der postbiologischen Entwicklung der gesamten Menschheit des Homo sapiens s. beschreibt, muss man sich fragen, was dies für die einzelnen Menschen bedeutet.

Ich gehe nun dazu über, die hier abgeleiteten Größen und deren Wirkung am einzelnen Menschen zu betrachten. Diese Betrachtung kann als eine Überprüfung und Bestätigung dafür angesehen werden, dass diese Größen - wie vorher abgeleitet - in der postbiologischen Entwicklung wirken.

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Die vorhergehende Abhandlung betraf den Entwicklungsvorgang der gesamten Menschheit des Homo sapiens sapiens. Diese Menschheit setzt sich aus Leben von Millionen ja Milliarden einzelner Menschen zusammen, die in der Zeit vom Beginn der postbiologische Entwicklung bis zum Ende dieser jemals gelebt haben und noch leben werden.

Die Größen Unwissen, Lernfähigkeit, usw. die im postbiologische Entwicklung wirken, wirken auch beim einzelnen Menschen. Das dürfte für jeden Menschen leicht einzusehen und zu verstehen sein.
Ebenso ist es mit der organischen Bewertung, die aus dem Organismus hervor geht.
Das Geschehen in der postbiologischen Entwicklung, wie vorher definiert, kommt durch die Aktivitäten einzelner Menschen zustande.
Auch beim einzelnen Menschen wirkt der Organismus derart, dass er den Aktivitäten Grenzen setzt, indem er zum Beispiel müde wird. Es gibt Handlungen, die dem Organismus nicht gut tun und gegen die er sich sträubt. Man kann also sagen, dass der Organismus das Geschehen bewertet.

Wir alle, jeder von uns steht seinem zukünftigen Lauf des Lebens (Lebenslauf) unwissend gegenüber. Was alles kommen wird, ist kaum vorhersehbar. Durch die Größe Unwissen wird diese Tatsache berücksichtig.
Wir müssen z.B. einen Beruf erlernen. Alles was wir nachher wissen und können,  wussten und konnten wir vorher nicht. Wir waren all dem gegenüber unwissend, was wir wissen, nachdem wir es erlernt haben.
Wir sind auch als einzelner Mensch, so wie die gesamte Menschheit, darauf angewiesen, dass wir eine Lernfähigkeit haben, damit wir zum Beispiel einen Beruf erlernen können.

Es muss auch eine treibende Kraft vorhanden sein. Diese ist dem einzelnen Menschen meist nicht bewusst, so wie sie der gesamten Menschheit auch nicht bewusst war und nicht bewusst ist.
Manchmal vielleicht könnten wir an eine treibende Kraft erinnert sein, wenn wir z.B. nicht in die Arbeit gehen möchten, aber uns dann sagen: es muss sein. Das bedeutet wir denken in dem Moment kurz daran, dass wir Geld brauchen, um das Notwendigste zu kaufen und unsere Existenz zu sichern. Außerdem sind andere Sachen, die wir gerne möchten, auch eine treibende Kraft.
Weiterhin zwingen uns erkannte Gefahren etwas dagegen zu tun, zu handeln um nach Möglichkeit die Gefahren zu vermeiden und um mehr Sicherheit zu erlangen.

Man kann diese Größen beim einzelnen Menschen noch viel ausführlicher aufzeigen und beschreiben. Ich will das hier nicht weiter tun, aber darauf verweisen, dass diese Größen, die in der postbiologischen Entwicklung wirken, auch beim einzelnen Menschen wirken aber unter anderen Bedingungen, als die der postbiologischen Entwicklung der gesamten Menschheit des Homo sapiens s.
In der Wissenschaft werden die verschiedenen Bedingungen jeweils berücksichtigt und man spricht von sogenannten Randbedingungen. Zu diesen Randbedingungen möchte ich jetzt übergehen und die grundsätzlichsten hervorheben und gegenüberstellen.



Das Unwissen, --> das Wissen geerbt und erworben
Zunächst sei gesagt, dass ein Mensch nicht ganz unwissend geboren wird. Sein ihm angeborenes Wissen bekommt er mit der Entwicklung zum Embryo mit. Das Wissen das er mitbekommt, ist ein in der biologischen Evolution angesammeltes Wissen.
Das Wissen steckt in den Genen, die den Bauplan des Lebens enthalten und aus denen auch eine grunsätzliche Verhaltensweise im Zusammenwirken mit der Umwelt hervorgeht. Es ist zunächst ein unbewusstes Verhalten.
Dieses "Wissen" in den Genen macht das Funktioneren als Lebewesen seiner Art (als Mensch vom Typ Homo sapien s.) möglich. Es ist eine Grundausstattung, die auch die grundsätzlichsten Funktionen (Routinen) enthält. Wenn man so will, ist es ein Betriebssystem. Man spricht in diesem Zusammenhang von dem Ererbten oder dem Geerbten.
Es ist letzlich das Organische mit seiner funktionellen Grundaustattung. Aufgrund dieser Grundausstattung - dem Ererbten - kann der Mensch eine weitere Entwicklung durchmachen und man spricht dann von dem Erworbenen.

Dieser weiteren Entwicklung steht ein Mensch unwissend gegenüber, so wie die gesamte Menschheit ihrer Entwicklung gegenüber unwissend ist.
Einen großen Unterschied gibt es dennoch!

Bei der Entwicklung der gesamten Menschheit des Homo sapiens sapiens ist niemand da, der die Menschheit anleitet. Das ist bei einem einzelnen Menschen anders.
Schon wenn ein Mensch geboren wird, ist er von Menschen umgeben, die ihn pflegen und bemüht sind, ihm das beizubringen, was bereits bekannt ist.
Diese nächste, weniger seine ferne, Umwelt bestimmen diese frühe Entwicklung, weil er zunächst das annehmen muss, was die Eltern oder die ihn umgebende Gesellschaft praktiziert. Seine Entwicklung ist also angeleitet.
Das trifft für die gesamte Menschheit nicht zu, diese ist in ihrer Entwicklung (im Fortschreiten) auf sich allein gelassen.
So irrlichteriert die Menschheit teils in Irrtum und teils Gewalt praktizierend ohne Anweisungen und Anleitungen und sie sucht diese deshalb in höheren Mächten und Sphären, die sie sich vorstellt. Der Mensch sucht die Ursachen für das ihm noch Unerklärliche. Die meisten Antworten sind von vorübergehender Bedeutung, können aber sehr lange währen, weil sie an die Nachkommen weiter gegeben werden.
Diese Antworten und Vorstellungen finden sich in den Mythen, dem Aberglauben, dem Gott- und Götterglauben wieder.

Der wesentliche Unterschied besteht also darin, dass ein Mensch nach seiner Geburt zunächst den Stand der Entwicklung seiner Umwelt mehr oder weniger annehmen muss. Dazu wird er angeleitet und muss zwangsläufig die Fehlentwicklung, die dem Stand der Entwicklung der Menschheit entspricht, mitmachen.

Das ist die Regel. Ausnamhen aber gibt es immer. Sie bestätigen die Regel und sie sind es, die eine Entwicklung in gutem, wie in schlechtem Sinn vorantreiben.
(Weitere Einzelhheiten erfodern eine statistische Betrachtung unter Anwendung der Gauß'schen Kurven.)



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      Ab hier steht noch die frühere Abhandlung (eröffnet 04/2008)
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Inhaltsverzeichnis
________________
            Vorwort
  Einführung
  Zum Begriff postbiologisch - was ist postbiologisch?
 - Was sind Naturgesetze?
  Die Anantomisch-Physiologische Ausstattung des Menschen ändert sich nicht!
   Das Basiswissen
   Das Erworbene wird nicht vererbt
   Der Mensch ändert sich nicht ! - er ändert nur seine Umwelt und sein Verhalten !
 Der Zwang Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen
 Zu meinem Ansatz und zu meinem Vorgehen

GRÖßEN, die in den postbiologischen Vorgängen wirken
1.
Das UNWISSEN (UNWISSENHEIT, NICHTWISSEN)
2.,3.
Die FEHLLEISTUNG, der AUFWAND
Zustände - auch gesellschaftliche - sind eine Form der Energie
    Der postbiologische Entwicklungsvorgang des Homo
     sapiens s. ist ein irreversibler und einmaliger Vorgang!
Fehlleistung, Verdrängung und Unbewusstes
(Das Gewissen, widersprüchliche Zusammenhänge)  
Die Verteilung der Eigenschaften der Menschen
Der mehr sprunghafte als stetige Verlauf
Vitales Interesse an einem bestehenden Zustand
Das Fortschreiten in der postbiologischen Entwicklung
4.Die LERNFÄHIGKEIT

Fortsetzung folgt!
__________________



Bevor ich zur Abhandlung übergehe, möchte ich Sie auf die Bedeutung des Inhaltes dieses Kapitels aufmerksam machen.
Der hier vorgestellte postbiologische Entwicklungsvorgang des Homo sapiens sapiens war meine erste Entdeckung. Alle weiteren wären ohne diese Entdeckung nicht möglich gewesen. Es hätte vielleicht fünfzig, hundert oder sogar tausend Jahre bis zu weiteren Entdeckungen, wie dem Prinzip allen Lebens, dem Grundgesetz der Psychologie, der Bestimmung und Definition des Objektiven und des Subjektiven, der Beschreibung des (doppelten) naturgesetzlichen Dilemmas des Homo sapiens s., usw., gedauert.
Dementsprechend sollten Sie mit Respekt und Ehrfurcht an das Studium dieses Jahrtausendwerkes herangehen, ergänzt mit der Bereitschaft grundlegenden Überlegungen zu folgen.

Es ist sicherlich eines der kühnsten "Projekte" eines wissenschaftlichen Unterfangens, den nach- oder postbiologischen Entwickungsvorgang des Homo sapiens sapiens zu bestimmen. Einige der ersten Fragen die damit verbunden sind, sind sicherlich auch die, wie man an eine solche Aufgabe herangeht, welche Fähigkeiten und Voraussetzungen muss ein Mensch mitbringen und welche Methoden (welche "... Mittel, durch die man zu den Quellen steigt" - Goethe im Faust) muss er anwenden, um zu einem solchen Ergebnis zu kommen, das die naturgesetzlichen Gegebenheiten und deren Zusammenhänge wiedergibt.

Da die meisten Menschen sich zuallererst nur für ein Ergebnis interessieren und weniger für das Zustandekommen, gehe ich auf die nur wenige Menschen interessierenden Fragen um die Voraussetzungen des Zustandkommens hier zunächst nicht weiter ein. Wenn ich im Folgenden eine "kleine" Ableitung zu den naturgesetzlichen Größen, die den postbiologischen Entwicklungsvorgang des Homo sapiens s. bestimmen, durchführe, dann werden Sie vermutlich eine Ahnung von dem wissenschaftlichen Vorgehen erlangen und von dem was dahinter steckt, wie Fühlen, Intuition, Denken, höchste Objektivität, tiefe naturwissenschaftliche Grundlagenkenntnisse, usw.



Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass unser direkte Vorfahre (der Homo sapiens s.) vor etwa 100.000 bis 120.000 Jahren auf der Erde auftrat. Seither hat er gehandelt und dabei in die Natur eingegriffen. Es ist dadurch ein Vorgang in Gang gekommen, bei dem der Mensch seine Lebensumstände geändert hat.
Die Beschreibung und mathematische Formulierung dieses Vorganges führt zu dem Grundgesetz des postbiologischen Entwicklungsvorganges des Homo sapiens sapiens (kurz: Die postbiologische Entwicklung des Homo sapiens s.)



Der Mensch vom Typ Homo sapiens sapiens hat sich, seit dem er auf der Erde auftrat, organisch (biologisch) kaum oder nicht wesentlich und nicht entscheidend geändert. Er änderte jedoch andauernd seine Umwelt und damit seine Beziehungen zu dieser. Aus diesem Grund ist von einem Vorgang zu sprechen, der nach (post) seiner biologischen (organischen) Evolution (Entwicklung) einsetzte und ich spreche deswegen von der postbiologischen Entwicklung oder von dem postbiologischen Entwicklungsvorgang des Homo sapiens sapiens. Wie bereits gesagt, handelt es sich hierbei um ein Grundgesetz, das ein Naturgesetz ist.

Was sind Naturgesetze?
Naturgesetze sind in der leblosen oder belebten Natur (nach Ursache und Wirkung) gegebene Zusammenhänge, die mit der Entstehung des Weltalls, der Entstehung unserer Erde oder mit der biologischen Evolution entstanden sind, oder mit deren Änderungen verändert werden.
Naturgesetze sind also da und werden nicht vom Menschen gemacht. Sie können vom Menschen nur entdeckt werden! Dies besteht darin, dass der Zusammenhang der Vorgänge oder der beteiligten Größen erkannt und beschrieben wird.

Es ist wichtig zu verstehen, dass sich der Mensch im postbiologischen Entwicklungsvorgang nicht ändert. Der Mensch ändert aber seine Umwelt und damit seine Umstände und Bedingungen unter denen er leben muss. Unter diesen neu geschaffenen Bedingungen, wie z.B. seine Behausungen und Hilfsmittel wie Geräte und Maschinen, muss er sich anders verhalten als ohne diese. Sie beeinflussen sein Leben. Die neuen Behausungen bieten ihm mehr Schutz und damit Sicherheit.
Entdeckungen und neue Erkenntnisse von den Vorgängen in der Umwelt beeinflussen die Menschen in ihren Vorstellungen und im Verhalten.
Die neuen Umstände zwingen Menschen auch neue Regeln (Gesetze, Vereinbarungen, Verpflichtungen, usw.) im Umgang miteinander und damit ein neues Verhalten auf. Durch die Entwicklung von Hilfsmittel wie z.B. Waffen die zur Jagd benutzt werden, wird es notwendig zu vereinbaren, diese nur zum Zweck der Jagd und Nahrungsmittelbeschaffung zu benutzen. Dies durchzusetzen hat der Mensch bis heute nicht geschafft, was auch zeigt, dass der Mensch sich selbst nicht ändert. Das heisst auch, es wird noch dauern, bis die Umstände so weit geändert sind, dass "die Waffen schweigen werden."



Der Mensch vom Typ Homo sapiens s. hat sich, seit dem er auf der Erde auftrat, biologisch (organisch) nicht geändert. Das heisst, dass seither die Menschen immer mit der gleichen Ausstattung geboren wurden.
Ich nenne diese von Geburt an vorhandene Ausstattung eines Lebewesens die Anatomisch-Physiologische Austattung (A.-P.A.)* eines Lebewesens. Und es gilt für den Homo sapiens s., dass sich seine A.P.-A. nicht geändert hat.
Ob zwischen der Geburt eines Menschen dieses Typs tausend oder zehntausend Jahre liegen: er wird immer mit der gleichen organischen Ausstattung geboren.
Es ist das Angeborene, es sind "Routinen", die zur Grundausstattung seiner Art gehören. Z.B. sind es "Routinen", die das Schlucken, das Kauen, das Verdauen, den Herzschlag, das Gehen, usw. möglich machen.
Bemerkung: Ich lasse dabei die genetischen Unterschiede, die es gibt, die aber keinen entscheidenden Unterschied ausmachen, außer Acht.

Was aber für Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten der postbiologischen Entwicklung geboren werden, nicht gleich ist, sind die äußeren Umstände in der Umwelt, also die äußeren Bedingungen. Denn so wie die postbiologische Entwicklung fortschreitet, so ändern sich die Gegebenheiten in der Umwelt und damit auch die Bedingungen für die jeweils neu geborenen Menschen. 
Jeder Mensch fängt von Neuem an, mit einem "leeren" Gehirn, das bereit und fähig ist, Vorliegendes mehr oder weniger aufzunehmen und es mehr oder weniger zu verstehen, aber sich in hohem Maß anzupassen.


Das Basiswissen
Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, sei gesagt, dass der Mensch mit einem "leeren" Gehirn nur bezüglich des noch zu Erwerbenden auf die Welt kommt.
Mit seiner A.-P.A, also mit seiner organischen Ausstattung, die sich in einer biologischen Evolution herausgebildet hat, bekommt jeder Mensch einiges "Wissen", "ein Basiswissen" mit, das, wie vorher bereits gesagt, sein Funktionieren als Lebewesen möglich macht.

*) Die Anantomisch-Physiologische Ausstattung (abgekürzt: A.-P.A) ist ein von mir eingeführter Begriff. Jedes Lebewesen hat seine arteigene A.-P.A. Diese Anantomisch-Physiologische Ausstattung wird mittels der Gene an die Nachkommen weiter gegeben.



Die postbiologische Entwicklung der Menschheit des Homo sapien s. schreitet also voran und Menschen werden zu unterschiedlichen Zeiten in diese hinein geboren. Das zwingt sie, den gerade vorliegenden Entwicklungsstand so weit anzunehmen, dass sie sich behaupten und überleben können. Dazu müssen Menschen einiges von dem erwerben, was von dem vorliegt, was früher von anderen Menschen bereits geschaffen und erworben wurde.
Dazu noch können sie selbst den Entwicklungsstand, in den sie hinein geboren wurden, erweitern.
Aber alles das, was ein Mensch in seinem Leben erwirbt, wird nicht vererbt. Ich meine selbstverständlich nicht das sogenannte "Materielle" in der Umwelt. Ob es erworbene Fähigkeiten oder erworbenes allgemeines Wissen oder erworbene Erfahrungen sind, vererben kann er sie nicht.

Würde zu irgendeinem Zeitpunkt oder heute alles bis dato durch den Menschen in der postbiologischen Entwicklung Errungene und Geschaffene aus den Köpfen als auch in der Umwelt so radikal vernichtet werden, dass keine Spuren mehr davon übrig wären, so würde der Homo sapiens wieder von vorne anfangen müssen, dort wo er vor etwa 100.000 Jahren war.
Er würde wieder neu entdecken und erfinden müssen; Kriege, Töten und Morden würden sich wiederholen; der Mensch würde wieder versuchen die Welt zu verstehen; manche Menschen würden versuchen eine Ordnung herein zu bringen und anderen Menschen Gesellschaftsordnungen aufzuzwingen versuchen, Spekulationen über die Welt und die Entstehung des Menschen würden neu angestellt werden, usw.



Nachdem, wie beschrieben, der Mensch sich biologisch (organisch) nicht ändert und auch das Erworbene nicht vererbt wird, ist daraus zu folgern, dass sich der Mensch (die Menschheit) im postbiologischen Entwicklungsvorgang nicht ändert!

Der Mensch wird wie eh und je zunächst durch das Allernötigste was sein Organismus braucht, zu seinem Verhalten motiviert. Das ist eine leicht einzusehende Tatsache, da sonst kein Überleben möglich wäre. Dazu gehört die Aufnahme von Nahrung, die Nahrungsbeschaffung, die Absicherung von Gebieten und der Errungenschaften, usw. Alles das sind Notwendigkeiten, die heute wie eh und je auch heute zunächst motivierend sind.
Der Mensch selbst ändert sich also im postbiologischen Entwicklungsvorgang nicht. Er wird aber durch die geänderten Umstände zu einem bestimmten Verhalten gezwungen.



Die Menschen waren schon immer von Vorstellungen beherrscht, die darauf zurückzuführen sind, dass der Zwang besteht, die Welt zu begreifen und zu verstehen. Was ist meine Umwelt? Was steckt hinter den drohenden und gefahrbringenden Erscheinungen wie Donner und Blitz, den Überschwemmungen, den Dürren und anderen Unwetter? Wie ist die Welt entstanden? Wie ist der Mensch entstanden? Wie bin ich entstanden? Was war vorher? wo führt es hin?, usw.
Da unsere Vorfahren von allem dem nichts wussten und solche Fragen nicht beantworten konnten, mussten sie irgend etwas annehmen, sich etwas vorstellen, was zunächst für sie die vorläufigen Antworten waren. Diese Antworten waren zunächst durch das NICHTWISSEN (UNWISSEN) der wahren Hintergründe und Zusammenhänge gekennzeichnet. Das bedeutet, dass ihre Antworten keine endgültigen Erkenntnisse waren und teilweise heute es noch nicht sind. Aber der Mensch kann ganz ohne Vorstellungen nur schwer Leben.
Denn Vorstellungen sind mehr als nur das, sie sind Antworten auf vorher noch Unerklärliches, das seine Existenz bestimmt und auch bedroht. Der Zwang geht daraus hervor, dass durch die Kenntnis der Vorgänge in der Natur, Gefahren vermieden werden können und das Leben und Überleben sicherer gemacht werden können.
Es kommt also zunächst neben ganz geringen Erkenntnissen z.B. zu Vorstellungen von menschenähnlichen Wesen, die von irgendwo fernab und hochoben oder tiefunten wirken. Um es mit diesen Wesen gutzuhalten, werden über Rituale mit ihnen Kontakt aufgenommen. Man findet diese Vorgängen in der Religion und in den Mythen der Menschen. Wie dem nun auch sei, diese Vorstellungen und das damit verbundene Verhalten kommt durch die UNWISSENHEIT von den Vorgängen in der Natur.
Beurteilt man diese Tatsache der UNWISSENHEIT vom Menschen selbst her, also von seiner Anatomisch-Physiologischen Ausstattung, dann ist zu sagen, dass der Mensch gegenüber dem Unbekannten und somit dem Neuen unwissend ist. Es wirkt somit ein Faktor, eine Größe, die im Menschen selbst liegt. Diese Größe muss man benennen, ihr also eine Bezeichnung, einen Namen, geben. Ich habe mich für die Bezeichnung UNWISSEN entschieden. Diese Größe muss in dem Vorgang der postbiologischen Entwicklung des Homo sapien s. als auch in dessen mathematischer Formulierung berücksichtigt werden. Dazu werde ich später übergehen.



Mein Ansatz lag und liegt, entgegen den bislang bekannten Ansätzen und den daraus folgenden Theorien, auf aller höchstem naturwissenschaftlichen Niveau und bestand darin, dass ich von Gegebenheiten (die genauere Beschreibung und Bestimmung und die Definition erfolgt noch) ausging und deren Änderungen verfolgte, seitdem der Homo sapiens sapiens auf der Erde auftrat.
Die Änderungen der Gegebenheiten führen zu dem, was wir allgemein unter Geschehen verstehen. Das Geschehen (Definition folgt noch) wird durch bestimmte Größen beeinflusst, die in diesem Vorgang der postbiologischen Entwicklung wirken. Diese Erkenntnisse waren entscheidend für den Durchbruch zu einer grundlegenden Naturwissenschaft vom Menschen, wie sie nur durch die Darstellung der vorliegenden (gegebenen) Naturgesetze möglich ist.

In diesem postbiologischen Vorgang wirken bestimmte Größen und bestimmen den postbiologischen Entwicklungsvorgang, der durch das Auftreten des Homo sapiens sapiens auf der Erde in Gang gekommen ist.



Wenn man auf die Vorgänge der Vergangenheit zurück blickt, dann muss man feststellen, dass der Mensch jederzeit gehandelt (gejagt, gearbeitet, geforscht, sich bekriegt, usw.) hat und dadurch einen vorher gegebenen Zustand der Umwelt geändert hat. Selten oder nie wusste er dabei vorher, wie ein zukünftiger Zustand letztlich aussehen wird.


Die Zustandsänderung

Mit den Änderungen der Umwelt verbunden sind die Lebensumstände für den Menschen, die sich dadurch auch ändern. Man kann dann von einem geänderten Zustand sprechen, der die Umwelt und den Menschen betrifft.

Wenn man aus einem gegebenen Zustand heraus einen zukünftigen Zustand bestimmen möchte, dann ergeben sich ähnliche Schlussfolgerungen wie: Wir können nicht wissen, was in 20, 10, 5 oder noch weniger Jahren sein wird; ja wir wissen oft nicht, was morgen sein wird und welche Folgen das dann wiederum haben wird. Es stellt sich damit "nur" noch die Frage, was man mit dieser Erkenntnis anfängt?

Nur wenige Menschen wissen etwas damit anzufangen, aber als Naturwissenschaftler sollte man wissen, dass es Faktoren und Größen gibt, die bestimmte Wirkungen hervorrufen, die, anders gesagt, in Vorgängen wirken. Für mich lag es damit nahe, nach solchen Größen zu suchen, sprich darüber nachzudenken welche es sind.

  


Wenn man in einem vorliegenden Zustand zum Zeitpunkt t0 (t null) handelt, so kennt man den zukünftigen Zustand noch nicht, der in der Zeit danach (t1, t2, t3, usw.) vorliegen wird. Unter ganz bestimmten Bedingungen wäre das möglich, oder wenn man eine bekannte Handlung unter den gleichen und bekannten Bedingungen ausführt. Das ist aber selten gegeben und vor allem dann nicht, wenn eine Handlung noch nie durchgeführt wurde, wenn sie also neu ist oder ins Neue, in einen neuen Zustand führt.

Das Neue
Dieses "ins Neue führen" ist für den postbiologischen Entwicklungsvorgang zutreffend. Denn insgesamt betrachtet ergeben sich immer neue Zustände. Es sind Zustände die genau so noch nicht da waren. Es mag sich einiges wiederholen oder gleich bleiben, aber insgesamt sind es doch andere, neue Zustände.
Und eben diese neuen Zustände, aus denen heraus wieder bestimmte Wirkungen folgen, die kennen wir zunächst nicht, sondern nur wenn wir gehandelt haben.
Diese Tatsache muss man berücksichtigen, indem man sie darin versteht, dass eine Größe wirkt, die als UNWISSEN  (NICHTWISSEN oder UNWISSENHEIT) bezeichnet werden kann (nicht muss - die Erklärung folgt später). Eine Größe, die in der postbiologischen Entwicklung des Homo sapiens s. wirkt, ist also das:


                UNWISSEN.

   
Wie aber geht es weiter? Wie lässt sich die Wirkung der Größe UNWISSEN beschreiben? Was bewirkt diese Größe in dem Vorgang der postbiologischen Entwicklung des Homo sapiens s.?



Die Größe UNWISSEN bewirkt, dass unsere Handlungen, also die des Homo sapiens s., zunächst, wie bereits gesagt und beschrieben, in uns unbekannte Zustände führen. Das aber bringt mit sich, dass ein neuer Zustand im Großen und Ganzen nicht zufriedenstellend und auch oft unerwünscht (unbeabsichtigt) ist.
Das bedeutet auch, dass wir zunächst einen bestimmten Aufwand (genauere Beschreibung und Definition folgt noch), an Geschehen aufbringen müssen, um überhaupt zunächst in einen anderen Zustand zu gelangen. Im Einzelnen bedeutet dies, dass Geschehen ablaufen muss. Außerdem ist der Aufwand von der Zeit abhängig, so dass sich dieser als ein Produkt aus Geschehen und Zeit ergibt.
Indem über eine Zeit lang Geschehen erfolgt, ergibt sich ein neuer Zustand. Da dieser nicht oder nur teilweise der erwünschte oder endgültige Zielzustand ist, so ist er durch eine Form der Leistung erbracht, die wir als FEHLLEISTUNG bezeichnen können. Die Fehlleistung führt zum Aufbau von "fehlerhaften Zuständen", also Zuständen mit einer entsprechenden Fehlstruktur.
Nun darf man sich diesen Begriff nicht zu eng vorstellen. Denn Fehlstruktur in dem hier verwendeten Sinn ist nicht nur das offensichtlich als Fehler Erkannte, sondern alle jenen Strukturen, die nicht Bestand haben.
Das heisst auch, dass in einem Vorgang, wie es der postbiologische Entwicklungsvorgang ist, ein Zustand mit fehlerhafter Struktur einem Zustand mit weniger fehlerhaften Struktur voreilt. Es besteht also eine Phasenverschiebung zwischen beiden und erst nach und nach wird der Zustand erreicht, der dem Zustand näher kommt, der dem ZIEL und dem ZWECK der postbiologischen Entwicklung entspricht.

(Eine genaue Definition der FEHLLEISTUNG und Fehlstruktur erfolgt später. Sie kann sinnvoll nur später erfolgen, wenn ich einiges mehr vom postbiologischen Entwicklungsvorgang vermittelt habe.) 

Die FEHLLEISTUNG kommt z.B. in dem zum Ausdruck, was wir mit Üben, Probieren, Versuchen und auch mit Studieren zum Ausdruck bringen. Zu den Fehlleistungen des Homo sapiens sapiens gehören selbstverständlich auch die Auseinandersetzungen ohne oder mit Gewalt, wie die kriegerischen Auseinandersetzungen. Es gehören zur Fehlleistung auch die Versklavung des Menschen durch den Menschen insbesondere durch Cliquenbildung, die geistig-seelische Misshandlung von Menschen, die Diskrimminierung, die Nichtbeachtung der "Würde des Menschen", die Korruption, die Chancenungleichheit, wie es sie heute noch in der Bundesrepublik Deutschland gibt und wie sie auch vom Staat Bundesrepublik Deutschland praktiziert werden. 
    
Alles das sind Leistungen, die aufgebracht werden müssen, um von einen in einen anderen Zustand zu gelangen. Alle diese Abläufe und die damit verbundenen Leistungen geschehen nicht frei sondern aus Zwang! Kein Mensch kann sich dieser Gesetzmäßigkeit entziehen.
Die so gearteten Vorgänge geschehen unter dem Druck und aus den Zwängen der Größen (der Faktoren), die die postbiologische Entwicklung bestimmen. Sie bestimmen auch, dass wir zunächst nur vorübergehende Zustände erreichen können. Angestrebte Zustände (Zielzustände, Ziele, Endziele) lassen sich nur über Zwischenzustände erreichen.



Das sieht man am Besten, wenn man versucht, Zustände zu ändern. Zunächst besteht ein Widerstand. Der Aufbau von neuen Zuständen erfordert Arbeit (Leistung ist Arbeit pro Zeit), als auch das Ändern und das Verändern von Zuständen.

Beispiele:
Versuchen Sie eine Gesellschaftsordnung oder nur einen Bereich daraus zu ändern. Dann merken Sie sofort, dass der vorliegende Zustand eine Form der Energie ist. Sie müssen Arbeit (Leistung ist Arbeit pro Zeit) aufbringen um einen Zustand zu ändern.
Die Gewohnheiten der Menschen stellen auch eine Form der Energie dar. Wie schwer ist es, Vorstellungen der Menschen zu ändern! 

Was den einzelnen Menschen anbelangt, muss dieser Arbeit aufbringen, um z.B. einen Beruf zu erlernen.
Wenn wir einen Beruf erlernt haben, sind wir in der Lage - in einem Zustand - eine bestimmte Arbeit zu verrichten. Das bedeutet z.B. auch, dass wir nicht des Studierens wegen studieren, sondern um später in einem Zustand zu sein, aus dem heraus wir in der Lage sind, eine bestimmte Arbeit zu vollbringen. Wir können dann aus einem solchen Zustand, eine bestimmte Leistung abrufen, indem wir einen bestimmten Beruf ausüben, z.B. den eines Arztes, eines Facharbeiters, einer Hilfskraft oder eines Ingenieurs, usw.
Der Aufbau von neuen Zuständen erforderte Arbeit. Wir mussten einen Aufwand (Geschehen mal Zeit) betreiben.
Aus (bestimmten) Zuständen heraus kann wiederum eine bestimmte Arbeit und Leistung erbracht werden.
Aber um in einen solchen Zustand zu gelangen, mussten wir vorher viel üben, Handgriffe probieren, studieren, Kritik hinnehmen, Korrekturen annehmen und erdulden, usw. Alles das war notwendiger Aufwand (Geschehen mal Zeit), um in einen anderen Zustand zu gelangen, durch den man sich dem Ziel-Zustand nähert.

Ähnlich verläuft es im postbiologischen Entwicklungsvorgang der gesamten Menschheit des Homo sapien s. weltweit (global) gesehen. Wenn auch nicht homogen verteilt und strukturiert, ändern sich die Zustände andauernd bis zu einem heute noch nicht exakt vorhersehbaren Zustand, der als Endzustand und Endziel anzunehmen ist.


             Als Naturwissenschaftler kann ich sagen:

        
Der postbiologische Entwicklungsvorgang des
Homo sapiens s. ist ein
irreversibler und einmaliger Vorgang!



Das UNWISSEN zwingt uns zu einer (FEHL)-LEISTUNG, durch die sich vorübergehende Zustände ergeben. Da diese unbefriedigend sind und letztlich nicht den Möglichkeiten entsprechen, werden sie - die Zustände - nach und nach und auch nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten, geändert. Demzufolge ist auch festzustellen, dass die durch FEHLLEISTUNG aufgebauten (strukturierten) Zustände, selbst eine Ursache darstellen, diese Zustände wiederum zu ändern.  
   
Beispiel:
Ein Beispiel einer solchen Ursache-Wirkung-Folge zeigt sich heute, wenn man die Atomkraftwerke betrachtet, von denen Gefahr ausgeht. Zunächst war der Bedarf an Strom eine Ursache Atomkraftwerke zu bauen. Nachdem sie gebaut und in Betrieb waren, konnte man feststellen, dass von ihnen Gefahr ausgeht und so wurden sie selbst zur URSACHE, diesen Zustand mit Atomkraftwerken zu verlassen und einen anderen zu erreichen, z.B. den, in dem die Atomkraft nicht mehr vorhanden ist, sondern andere, weniger gefährliche Energiearten.
Die Leistung die also früher zum Aufbau des Zustandes geführt hatte, in dem die Atomkraftwerke Bestandteil waren, ist demnach aus späterer, also heutiger Sicht  FEHLLEISTUNG gewesen. Aber sie war unvermeidbar, da sich kein anderer Weg zeigte.
Wenn das UNWISSEN nicht als Größe (Faktor) gewirkt hätte, dann hätte der Mensch gleich das getan, was sich später als besser und angebrachter erwiesen hat, in diesem Fall anstatt Energie aus der Atomkraft zu gewinnnen, gleich die später entdeckte weniger gefährliche Energieerzeugung zu nutzen.     


              Das UNWISSEN (die UNWISSENHEIT) ist eine naturgesetzliche Größe !                        
Das UNWISSEN ist in einem solchen Vorgang, wie ihn der Homo sapiens s. mit der Umwelt bildet, eine naturgesetzliche Eigenschaft des Homo sapiens s. und damit eine Größe - eine naturgesetzliche Größe des Homo sapiens s.


Das bedeutet auch, dass das UNWISSEN nur zur Geltung und zur Wirkung gelangt, wenn der Mensch handelt. Daher kommt auch die Bedeutung des Satzes: Wer nichts tut, der kann auch nichts falsch machen!  Das klingt zwar nach Binsenweisheit, ist aber viel mehr und ich muss sagen: hier fallen Volksweisheit und Naturwissenschaft zusammen!

Für das Verständnis der Größe UNWISSEN ist das Handeln so bedeutend, dass ich diesen Zusammenhang als LEHRSATZ festhalten möchte, der wie folgt zu lauten hat:


             Die Größe UNWISSEN (die UNWISSENHEIT)
              
             kommt nur zur Geltung 
und zur Wirkung,
              
             wenn der Mensch handelt.
  


  • Das UNWISSEN ist die Größe, die verhindert, dass wir etwas wissen können, was wir erst in einem folgenden Vorgang erwerben können.
  • Das UNWISSEN bedingt, dass wir einen Aufwand (Geschehen mal Zeit) betreiben  müssen, um etwas zu wissen oder zu können.
  • Das UNWISSEN bedingt, dass wir zunächst nur vorläufig eine bestimmte Gewissheit über etwas haben können.
  • Das UNWISSEN bedingt, dass wir etwas mehr oder weniger falsch machen müssen, um überhaupt weiter zu kommen.

Das UNWISSEN bedingt auch unsere Unsicherheit, wenn wir von Neuem betroffen sind, wenn wir also neuen Objekten oder Zuständen gegenüber stehen. Daraus entsteht eine Kraft (eine Spannung), die notwendig ist, um GESCHEHEN zu generieren, durch das eine Beziehung zu dem Neuen, aber auch eine Vorstellung, ein Wissen, usw. von dem Neuen erlangt wird.

Das UNWISSEN ist aber auch die Größe, aus der Eigenschaften hervorgehen, die wir z.B. als das Böse bezeichnen. Die Erläuterung dieses Zusammenhanges führt tief in die Psychologie.



Da der Mensch reichlich handelt, so macht er auch reichlich Fehler. Wir sprechen in der Umgangssprache in diesem Zusammenhang auch von Mist, Blödsinn, Beleidigung, usw.
Das alles ist die, wegen dem UNWISSN, unvermeidbare FEHLLEISTUNG. Wir geben diese Fehlleistung nur selten zu, was bedeutet, dass sie größtenteils verdrängt ist.
Was wir verdrängen, liegt unbewusst in uns.
Die FEHLLEISTUNG wäre an sich "harmlos", wenn davon nicht auch andere Menschen betroffen wären. Dies führt zu entsprechenden Zuständen und Beziehungen, wie jeder Mensch sie tagtäglich erlebt, zu Beschuldigungen und Vorwürfen schlimmster Art und es führt zu Widersprüchen.
Da wir es nicht oder nur schwer zugeben können, sprich bewusst ertragen können, wenn wir zu unserem Vorteil so handeln, dass andere Menschen dadurch benachteiligt werden oder darunter leiden müssen, so verdrängen wir diese Zusammenhänge (diese Tatsache). Daraus folgt dann der große Anteil des Unbewussten in unserem Erleben und in unserem Verhalten (Handeln).
Es ist die andere Seite unserer Persönlichkeit, die wir verdrängt haben, weil wir sie bewusst nicht ertragen können.
Wird uns diese verdrängte Seite vorgehalten (z.B. durch Beschuldigungen und Vorwürfe), sind wir im Normalfall empört und sagen: "das kann nicht sein"; "das ist ungeheuerlich, was sie mir da vorwerfen - ich werde Sie anzeigen, usw."; "das ist unverschämt, was sie da behaupten"; usw.
Es ist naturgesetzlich leicht verständlich, dass wir so reagieren, weil wir die verdrängten Zusammenhänge, die uns vorgeworfen werden, so nicht erleben. Wir erleben die geänderten Zusammenhänge, die wir bewusst ertragen können.

Die Vergrängung macht es möglich, dass Menschen, obwohl sie zum Nachteil der Menschen handeln, sich selbst als Retter oder Glücksbringer erleben.
Niemand wird behaupten können, dass Diktatoren wie z.B. Hitler nicht von sich überzeugt waren, dass ihr Handeln für die Menschen und die Menschheit notwendig sei. Sie erleben sich als Befreier und "Glücksbringer". Diktatoren erleben das so, weil sie die wahren Zusammenhänge verdrängen.
An dieser Funktionsweise hat sich seit zehntausenden von Jahren nichts geändert, vermutlich seit es den Homo sapiens sapiens gibt.

Bemerkung in diesem Zusammenhang
Vielleicht ist der Neandertaler ausgestorben, weil er nicht verdrängen konnte. Vielleicht war sein Gehirn dazu noch nicht fähig? Der Homo sapiens sapiens jedenfalls hat diese Fähigkeit und vielleicht ist es die Verdrängung, die ihn überleben und nicht an seinen Fehlern und Fehlleistungen verzweifeln und zugrunde gehen ließ?

Auch Angela Merkel erlebt sich als eine Art Retterin, die "Deutschland aus der Krise führt", "Deutschland voranbringt", was sie tut, ist "alternativlos" (weil sie andere Alternativen verdrängt, indem diese ihr gar nicht bewusst werden, oder weil sie lügt, was eine andere Sache ist, weil sie bewusst die Unwahrheit sagt), usw. Die Tatsache, dass dies alles nicht stimmt, was sie behauptet und vorgibt, ist bei ihr größtenteils verdrängt. Im Grunde tut sie, was sie tut nur für sich. So strebt sie nach Macht, Machterhaltung und liiert sich deshalb mit den anderen Herrschenden in Politik, Wirtschaft und mit der Finanzwelt und das zum Nachteil vor allem des deutschen Volkes.
Sie tut es "für Europa", "für den EURO" - sagt sie - und das eigene Volk interessiert sie wenig oder weniger. Das entspringt und entspricht ihrer tendenziellen Orientierung nach dem höheren Machtgefüge, an das sie sich stets anpasst, um auf der Seite der Macht zu stehen.



Nun ist es aber so, dass es immer auch Menschen gibt, die es tatsächlich besser wissen. (Warum sie es besser wissen, ist ein anderes Thema).
Es gibt immer Menschen, die ihrer Zeit voraus sind. Wenn sie jedoch die Macht nicht haben, den anderen etwas aufzuwingen, wie z.B. Herrscher aller Art, Könige, Kaiser oder Politiker es durch Gesetze - eine Art der Gewalt - tun, kommt ihr Wissen zunächst nicht zur Geltung und zur Wirkung.
Zum Beispiel, noch mehr als hundert Jahre nachdem Nikolaus Kopernikus das heliozentrische System entdeckt hatte, konnte Galileio Galilei dieses nicht vertreten ohne dafür bestraft zu werden.
Die Eigenschaften der Menschen sind so verteilt, wie man sie mit der Gauß'schen Verteilung - höchstwahrscheinlich mit der Normalverteilung - erfassen kann. Der große Teil der Menschen weist normale Eigenschaften auf. Normal bedeutet in diesem Zusammenhang durchschnittlich, also durchschnittliche Eigenschaften. Die Menschen mit den durchschnittlichen Eigenschaften liegen dabei verteilt um die Mitte der Kurve, wo diese am höchsten ist. Nur wenige Menschen liegen mit ihren Eigenschaften in den Aussenbereichen - links und rechts von der Mitte - mit den weniger durschnittlichen (weniger normalen) Eigenschaften im "negativen" wie im "positiven" Sinn.   
  
So z.B. kann ein wissenschaftlich geschulter und "unbefangener" Mensch heute bereits sagen, dass es Wachstum der Wirtschaft nicht immer geben kann. Trotzdem bauen Politiker von heute, wie z.B. Angela Merkel, darauf, dass es Wachstum gibt. Demzufolge muss eine Politik, insbesondere Sozialpolitik scheitern, die Wohlstand, besonders Wohlergehen, Arbeit und Einkommen für jeden und alle Menschen davon abhängig macht, dass es Wachstum gibt! Es gibt zur Zeit kaum oder nur wenige Politiker, die das wirtschaftliche Wachstum nicht als das Allheilmittel sehen und preisen.
Zur Zeit sehen die maßgebenden Menschen - Politiker und Unternehmer zum Beispiel - nicht ein, dass es Wachstum nicht immer geben kann und dass eine gute zukunftsfähige Politik eben damit rechnen muss, dass es nicht immer Wachstum gibt, ja dass dieses rückläufig sein wird, weil es so sein muss.

Auch Angela Merkel und andere Menschen mit Macht, sehen das nicht ein und setzen immer noch auf Wachstum. Das heisst, dass sie diesbezüglich noch unwissend sind. Aus diesem Grund werden sie - Merkel, Sarkozy, Schäuble, Obama, usw. - die Übel vemehren, die sie beseitigen wollen.
Es muss aber nicht sein, dass diese Politiker das nicht wissen. Aber sie tun es trotzdem so, weil es einfacher ist und für die Kürze ihres Lebens mehr Erfolg für sie verspricht.
Also die sozialen Umstände werden schlechter werden. Dazu gehört der Unterschied in der Vermögensverteilung, der zu große und ungerechte Unterschied in den Einkünfte, usw. Dadurch werden Spannungen und Unruhen in der Gesellschaft zunehmen, mit dem Zweck diese fehlerhaften Zustände zu beseitigen. 

Also kann man festhalten, dass sich Übel (also die fehlerhaften Strukturen) durch  FEHLLEISTUNGEN vergrößern müssen und zu einem bestimmten Maß an FEHLSTRUKTUR führen müssen, bevor Änderungen erfolgen, die zu weniger fehlerhaften Strukturen führen!



Das heisst, die FEHLLEISTUNG wird zunächst zu noch fehlerhafteren Strukturen der Gesellschaft führen. Die Spannungen werden bis zu einem gewissen Maß zunehmen müssen, bevor entsprechende Veränderungen erfolgen.
Das wiederholt sich in der Geschichte der Menschheit und es führt dazu, dass der postbiologische Entwicklungsvorgang nicht oder weniger stetig abläuft, sondern eher "sprunghaft".
Eine Frage ist: warum ist es so, dass fehlerhafte Zustände und die damit verbundene Fehlstruktur zunächst stark zunehmen muss, bevor sich etwas ändert?
Diese Frage führt uns zu einer Eigenschaft des Menschen vom Typ Homo sapiens s., die ich kurz erläutern möchte.



Wie schon erwähnt, müssen sich üble Zustände stark verschlimmern, bevor sich etwas ändert. Die Ursache hierfür ist einmal, dass die Menschen, die die Macht und ein vitales Interesse an einem bestehenden Zustand haben, einen solchen Zustand halten, so lang es nur möglich ist.
Zum Zweiten ist es so, dass die benachteiligten Menschen sich erst dann gegen ein Übel wehren, wenn es sehr groß ist - es muss ihnen erstmals sehr schlecht ergehen. Beides führt dazu, dass sich gesellschaftliche (soziale) Zustände relativ lange unverändert halten und sich dann annährend sprunghaft oder schnell ändern.
Haben Menschen Vorteile, dann haben sie auch entsprechend Macht. Sie sind dann bestrebt diese zu halten, woraus sich Unterschiede, wie Klassenunterschiede, Arme und Reiche, Herrschende-Beherrschte, usw. ergeben. Die, die Macht haben, haben einen Vorsprung. Die anderen müssen zuerst zu Macht kommen.    
Es ist eine Eigenschaft des Menschen, dass er nichts "freiwillig" abgibt. Das ist mit dem Besitz und mit dem Eigentum so, aber auch mit der Macht, da diese zusammen hängen. Das führt dazu, dass jemand der Macht hat, diese auch nutzt, um diese zu vergrößern. Beides führt dazu, dass Reiche und Einflussreiche immer reicher werden und immer mehr Einfluss erreichen. Andere Menschen werden dabei ärmer und verlieren an Einfluss.
Dies geht nun so lange, bis ein solcher Zustand immer unerträglicher für die Benachteiligten wird und diese zwingt, diesen Zustand zu ändern. Wenn keine Seite nachgibt, muss es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen, wie Aufstände (z.B. Bauernaufstände), kleineren und mittlere Revolten (z.B. die Revolten 1848) bis zu Revolutionen (Französische Revolution in Frankreich; die Oktoberrevolution in Russland) und Kriegen. 

Dieses an der Macht kleben, das Nicht-Teilen-Können -(Wollen) ist also ein Grund, dass sich die Spannungen erhöhen. Wir kennen es aus der früheren Geschichte und wir kennen dies von heute.

Beispiel:
Napoleon konnte nicht aufhören seine einmal erreichte Macht auf einem Stand zu halten. Auch Hitler konnte es nicht und sie machten immer weiter. Millionen Menschen mussten ihr Leben lassen.
Ähnliches hat sich gerade in Lybien mit Gaddafi wiederholt. Auch er hat seine Macht ausgebaut und musste gewaltsam gestoppt werden. Tausende Menschen mussten ihr Leben geben.
In Syrien ist zur Zeit (heute der 21.Nov.2011) ein ähnlicher Vorgang, Macht um jeden Preis zu halten, in vollem Gange. Assad kann sich, wie andere vor ihm, von der Macht nicht trennen, obwohl er auf etwas längere Sicht dies doch bitter bezahlen wird. 
    
Auch heute noch, selbst in sogenannten Demokratien hat sich daran grundsätzlich nichts geändert. Politische Parteien möchten an der Macht bleiben oder diese halten und vergrößern.
Hinter dem Machtstreben von Parteien stehen einzelne Personen, wie z.B. die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch sie will ihre Position und damit ihre Macht halten.
Heute ist es allerdings nicht mehr unbedingt und überall so, dass Rivalen ermordet werden oder Feldzüge mit Waffen gestartet werden, um an die Macht zu kommen oder dort zu bleiben. Heute sind es, je nach Land und Gesellschaftsordnung, andere Mittel, mit denen gekämpft wird. Es sind vor allem auch Versprechungen und Täuschungen.
Angela Merkel bedient sich hauptsächlich des Tricks der Anpassung und Täuschung. Wo die Macht ist, da hofiert sie mit, so wie sie es im Kommunismus gemacht hat. Fällt oder bricht die Macht (z.B. des Kommunismus in der DDR), steigt sie zur neuen Macht um und schwimmt dort (im Kapitalismus) mit. Heute und zur Zeit hofiert sie der Idee Europa mit unterschiedlichen und widersprüchlichen Begründungen und erhofft sich dadurch den Erhalt ihrer Macht.
Als Politikerin muss sie zunächst zu einem Programm stehen. Besteht die Gefahr, dass wegen des Programms oder eines Programmpunktes zu viele Wähler abwandern, dann bekennt sie sich zu einem neuen Programm, auch wenn es das der politischen Gegner ist. Dabei versteht sie es vorzutäuschen, als sei das ihr Gedankengut, obwohl sie nur eine jahrelange Forderung des politischen Gegners neu auftischt.
Die Bundeskanzlerin Merkel ist aus diesem Grund ein sehr schlechtes Vorbild für die Menschen und ihren Umgang miteinander und deshalb auch eine Gefahr für die Gesellschaft.
Sie hält vom geistigen Eigentum nichts, auch wenn sie so tut, als würde sie die Gesetze achten, die das geistige Eigentum schützen sollen. Den Beweis dafür hatte sie erbracht, als die Affäre Guttenberg in Sachen Urhebehrrechte und Urheberschutz bekannt wurde. Es hatte diese Frau - Merkel - kaum berührt, dass der Minister Guttenberg sich geistiges Eigentum anderer angeeignet und unter seinem Namen publiziert hatte. Keine Empörung von Seiten der Kanzlerin, kein Rauswurf; im Gegenteil - sie hat den Minister mit ihrem "vollen Vertrauen" gestützt.
Ein ungeheurlicher Vorgang - und die Nation nimmt das hin. Da kann man doch nur sagen, dass die Merkel Moral, Anstand und vieles andere untergräbt und und zu Grabe trägt und dass Merkel deshalb eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt!
Sie ist ein schlechtes Vorbild, diese Kanzlerin, denn sie ermutigt andere Menschen gegen Gesetz und Recht zu handeln. Und das DEUTSCHE VOLK? - es steht dem völlig unsensibel gegenüber, wie anderen Schandtaten in der Vergangenheit.



Auch heute ist es noch so, dass sich durch Machtausübung die wirtschaftlichen und finanziellen Unterschiede in der Bevölkerung vergrößern und zu Spannungen führen.
Trotzdem ist ein Fortschreiten in der postbiologischen Entwicklung des Homo sapiens s. offensichtlich. Ich schreibe hier mit Absicht vom "Fortschreiten" und nicht vom "Fortschritt", weil man unter dem Wort "Fortschritt" möglicherweise nicht das versteht, was das Fortschreiten in der postbiologischen Entwicklung tatsächlich ist.
Später im Laufe dieser Abhandlung werden Sie erfahren, worin das Fortschreiten besteht, wenn ich Ziel und Zweck der postbiologischen Entwicklung beschreibe und bestimme.


Bislang habe ich etwas von den Wirkungen - den Fehlleistungen in ihren unterschiedlichsten Formen - aufgezeigt, die durch die Größe UNWISSEN aufkommen müssen. Es kam dabei zum Ausdruck, dass damit zunächst nicht zufriedenstellende, auch unerwünschte Zustände aufkommen und die auch nur vorübergehend sind. Jeder Mensch kann sich davon überzeugen, wenn er in der Geschichte zurück blickt, entweder in die Geschichte der Menschheit, aber auch in die eigene.


Zustände und Zustandsänderungen
Ein neuer Zustand kann nur zustande kommen, wenn Änderungen stattfinden. Diese Änderungen (genauere Beschreibungen und Defintionen folgen noch) hat der Mensch seit seinem Auftreten auf der Erde andauernd und mit unterschiedlicher Intensität betrieben.
Stattfindende Aktivitäten des Menschen führen in einen Zustand. Kommen neue Aktivitäten hinzu, führt dies in einen neuen Zustand.
 
Nun ist es aber nicht so, dass ein, wenn auch nur vorübergehender Zustand, nur aus FEHLSTRUKTUR besteht. Es gibt immer auch Bereiche im privaten Leben, im öffentlichen Leben, in der Gesetzgebung, in den wissenschaftlichen Erkenntnissen, in Ansichten, in den technischen Errungenschaften, in den Staatsformen, usw., die aus weniger Fehlstruktur bestehen und mehr oder weniger übernommen und weiter geführt werden.
Es muss also noch eine oder mehrere andere Größen geben, die in dem postbiologischen Entwicklungsvorgang des Menschen vom Typ Homo sapien s. wirken.



Eine solche Größe, die auch in dem postbiologischen Entwicklungsvorgang wirkt, ist die LERNFÄHIGKEIT. Sie gibt es schon bei den weniger entwickelten Arten von Lebewesen.
Diese Größe wirkt und führt dazu, dass es durch Integration (in mathematischem Sinne) zu bestimmt strukturierten Zuständen kommt, die die Fehlstruktur reduzieren, was insgesamt zu neuen Zuständen führt, in denen weniger Fehlstruktur vorhanden ist.


  • Im Moment bereite ich den weiteren Inhalt für dieses Kapitel vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werde ich noch ein wenig Zeit benötigen. Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!

        Ihr Dietmar West

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Eröffnet: 04/2008
03.07.2008: weiter bearbeitet
15.05.2013: Neue gekürzte Abhandlung an den Anfang eingefügt
01.04.2015: Verkürzte Darstellung der postbiologischen Entwicklung und Graphische Darstellung 0.1 und 1 hinzugefügt und Reihenfolge (Anfang: Vorwort, Inhaltsverzeichnis) umgestellt.